an die Unbekchrtell. 537
dem Vorwand, als ob er ein Gotteslästerer undFeind dcs Kaisers sey, und Aufruhr wider ihn erre-ge ; als ob er ein Feind der Ruhe und des allgemei-nen Friedens sey, und wider den Tempel rede; ge-schehen wäre; so erwiesen sie sich dennoch auch alsdie größchen Feinde der Apostel, die das Evange-lium von Jesu predigten, Ap. Gesch. 4,16.17.18.Cap. 5, 28. zz. da sie ihnen ein Stillschweigenauserlegten, ibid. und sie verfolgten, Cap. 5, »8.staupeten, V.45. steinigten und tödteten, die seinenNamen anriefen, Apost. Gesch. 7.58.59. siehe auchCap.8, i-u.f. Cap. 12 .V. > - z. Solliedenn nundiesen die Bekehrung nicht vounöthen gewesen seyn,weil sie zu sagen pflegten : N)ir haben AbrahamMin Vater, Match. z, 9. XVir sind AbrahamsGaamen, Zoh. 8, ZZ. Z9. lVir haben EinenVater, Gott? Joh. 8, 44. Allein, sind dennnicht die Heuchelchristen, die versoffenen Christen,die verhureten Christen, die fleischlichen, weltlichenund ungläubigen Christen; (wenn hier eine Con-tradiction ist, daß solche Cimsten keine Ungläubigeseyn, so machet ihr dieselbe,) sind nicht die feiudse.lige und verfolgende Christen, die fälschlich also ge-nannte Christen eben so schlimm, als jene Ver-folger die Juden ? ja sind sie nicht noch weit ärgerund schlimmer, in so ferne, daß diese dennoch Je-sum , daß er der Christ fey, zu bekennen pflegen ?Matth.6,2. Cap. 15,7.8- Cap.22,18. Cap.^z.L'ue. 12, 1. und ihn mit den vverken verläug-ncn ? Tit. r, 16. Sie sagen, sie erkennen Gott,aber mit den Werken verlaugnen^sie es ; sinte-mal sie sind, an rvelchen Gott einen Greuel hat,
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