Zweyte Abtheilung. Cap. 4. 4z 5
nes Herz weich zu machen, also, daß es ihm ent-fallen sollte, wenn nicht dieser Gnadenbund widersie allen Rath und Hülse wüste. Ach! bleibetdoch dieses Bundes eingedenk. Gedenket, was andiesem Tage zwischen dem lebendigen Gott und euchgeschehen ist. XVache 0 »nein Christ, stehe fest,sey männlich und ftp stark, 1 Cor. 16, i z. DerSieg ist gewiß. Wer wollte nicht tapfer streiten,da er die Versicherung hat, daß er siegen werde?
§. 250.
5. Gott will euer Freund seyn in kedemStande, darin ihr euch befindet. Er wird euerFreund bey aller Veränderung verbleiben, undwird alle Dinge zu eurem besten kehren. Venendie Gort lieben, müssen alle Dinge zum bestendienen, Rom. 8,28. Wenn ihr euch mit Jacobungläubig vernehmen lasset: Es gehet alles übermich, 1 V. Mos. 42, z6. so merket: XVenn ereuch in die Wüsten führet, will er freundlichmit euch reden, Hos. 2, 14. In Feuer undXVasser will er bey dir seyn, Jes. 4z, 2. Erwill der Geringen Starke, der ArmenStarke in Trübsal, eine Zuflucht fürdem Ungewitter, ein Schatten für derHiye seyn, wenn die Tyrannen wüten, wieein Ungewitter wider eine XVand. MeineGeliebten, der Herr ist anietzo erschienen, euch al-le diese Verheißungen zu versiegeln. Nun könnetihr hinab in euer Hauß gehen, und euch glücklichschätzen, wegen der angenehmen Gewißheit, daßes sehr wohl um euch stehet. Gott hat verheißen,daß ihr in iedem Stande, darin ihr euch befindenThätiges Christemh. E e mö?