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Joseph Alleins, weil. Predigers zu Taunton ... in England, Grundlegung zum thätigen Christenthum
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413
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Zweyte Abtheilung. Cap. 2. 41Z

tischen Klagen auf, weil nichts als nur ein mmh-williger Ungehorsam im Wege stehet, daß ihrdieser Gewißheit nicht theilhaftig werden könner.Wenn ihr euch nur einmal an diesen Wandelrechtschaffen gewöhnet habt, und befindet, daß die-ses eure vornehmste Sorge, und daß euer Her;vor allen Dingen dahin gerichtet ist, nämlich, daßihr Gott gefallen und ihn verherrlichen möget, sokann es euch an dieser Herzensgewißheit nicht feh-len, wenn euch nicht eure eigene Unwissenheit daranverhindert. Denn dieses ist der allerdeurlichste Be-weis, den man in der Welt haben kann, daß ihrKinder Gottes seyd, es mögen sich auch was fürFehler an euch finden, die nur wollen , wenn ihrdieselbige nur nicht billiget- Zum andern führet ihreinen solchen Tugendwandel, könnet ihr versichertseyn, daß Gott mit semer gnadenreichen Ge-genwart allezeit bey euch seyn werde. Be-trachtet die Worte unsers Textes: Der mich ge-sandt hat, ist mit mir. Der Vater laßt michnicht alleine, denn ich thue allezeit, was ihmwcigefallt, Joh. 8. Auf solche Art werdet ibr stetsje mehr und mehr euch einen Schatz im Himmelsammlen. Worauf habt ihr nun eure Gedankengerichtet? Wollt ihr nach der Ewigkeit trachten,oder wollt ihr nach dem Gegenwärtigen greifen:Ist euer Absehen auf die Herrlichkeit, Ehre undUnsterblichkeit gerichtet? Gedenket ihr auf denRMthum in der andern W?lt ? oder seyd ihrvon einem so niedertrachtigen Gemüthe, daß ihrlieber euren Theil in der Stadt Parts, als in demParadiese haben wollt? So ihr nach einem wahr-haften