Zweyte Abtheilung. Cap. 2. 405
fonder»? Gottes Gnade die in mir ist, 1 Cor 15,10. Und des Kommen Nehemia, welcher, ob ergleich Gott einen ausnehmenden Dienst erwiesenhatte, dennoch endlich seine Zuflucht zu seiner er-barmenden Gnade nahm, und sprach : MeinGott gedenke meiner, nnd schone meiner nachdeiner großen Barmherzigkeit, Nchem. 13/22,.
§,2Z0.
Vk. Thut alles in dem ZTlamen des Herrn^<csu, Col. z, 17. Nachdem ihr mit allem Fleißfrüh Morgens eure Arbeit angetreten, und eure ge-wöhnlichen Verrichtungen auf ihn , als auf eurenEndzweck gerichtet habt, den ganzen Tag alles voeseinen Augen zu lhim, mit dein herzlichen Wunsche,ihm damit zu gefallen, so bringet alles am Abendwiederum zu Christo, und überliefert es Gott durchihn, in der gewissen Hofnung, daß es Gott gefal-len, und daß er alles, was ihr gethan habt, be-lohnen werde. Denn dieses hat er verheißen, es'mögen nun eure Werke und Handlungen noch sogering und schlecht seyn als sie immer wollen , sohabt ihr sie doch gethan, als dem Herrn, Col. z,22.2z. 24. Eph. 6,6.7.8. Wenn ihr dieses ver-absäumet , verlieret ihr zuletzt alles. Denn Gottwill kein Opfer, ohne nur von der Hand des Prie-sters annehmen, und daher dürst ihr nicht meynen,daß ihr Gott gefallen, und von ihm eine Beloh-nung erhalten werdet, ohne nur einzig und alleindurch Christum, : Petr. n, s. Ich. 14,6. Ihrmüsset euch demnach nicht nur befleißigen, eine ans-drückliche Erwehnung des Namens Jesu zu thun,
C c z son-