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Joseph Alleins, weil. Predigers zu Taunton ... in England, Grundlegung zum thätigen Christenthum
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353
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Zweyte Abtheilung. Cap. ?. 353

und hohe Augen pflegt Gott zu verwerfen. Cpr.Salom. 6, i6.17. Wilkst du, daß Gott einenrechten Gefallen an dir haben soll, so habe ein rech-tes Mißfallen an dir selbst. Wenn du einen Eckelan dir selbst haft, so liebt dich Gott, wenn du dichselbst verabscheuest, so hat Gott einen Gefallen an >dir. Sey zornig auf dich selbst; so wird der All-machtige seinen Zorn von dir wenden; verdammedich selbst, so wird er dich lossprechen. Verklei-nere deine Sünden auf keine Weise, und rechtferti-ge dich nicht selbst. Denke von dir selbst dasscylimmeste, und laß es willig geschehen, d.ß an-dere schlechte Gedanken von dir hegen; liebe dieje-nigen herzlich, die dich verächtlich halten. Diesesist die Art und Weise, wie das Herz eines Menschenmuß beschaffen seyn, wenn es Gott gefallen solle.Sprich das Unheil über dich selbst, so wird dichGott loszehlen, setze dich herab zu seinen Füßen,so wird er dir geben, mit sich auf seinem Stuhlzu siyen, Offenb.Ioh. z, 21.

§. 2OO.

2. Befleißige dich der Aufrichtigkeit. DlSTugend ist von denen andern niemals abgesondert,jedoch will ich der Deutlichkeit wegen von ihr alseiner besondern Tugend reden. Die Aufrichtig-keit ist eine wichtige Sache, maßen solche Goctmit gnadigen Augen ansiehet, und deswegen mitAbr ham einen Bund machet, 1B. Mos. 17, r.Diese Tugend machet, daß so wol wir als unserThun und Laj^en Gott angenehm und gefällig ist»Der Gottlosen Opfer ist dem HErrn^i»thätiges Christench. A Greuel,