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Joseph Alleins, weil. Predigers zu Taunton ... in England, Grundlegung zum thätigen Christenthum
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339
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Zweyte Abtheilung. Cäp. l. 559

und Begierden? Bekümmert ihr euch wohl übereure eigene Schwachheit und die ÄZerderbniß eu«rer Natur, darinne ihr euch nicht helfen könnet, obihr gleich gerne wolltet.

§. i88»

II. Uebergebet ihr wohl alles Christo,wenn andre sich dergestalt mit ihm verbinden,daß sie sich unterschiedenes vorbehalten ? Habtihr Christum nicht unbedachlsamer Weise augenom-men, sondern mit reifer Ueberlegung und wohlbe-dächtig, so daß ihr euch gleichsam zuvor nieder ge-setzet, und dieKost überschlagen habt? Luc. 14,28.Habt ihr nicht heimliche Reservationes wegen eu-rer Gemächlichkeit/ und Sicherheit, wegen euresVermögens, Ansehens, und wegen verschiedenergeliebten Sünden? Habt ihr nach einer umständ-lichen und reifen Betrachtung Christum als dewHerrn eurer Herrlichkeit angenommen, es mag euchnun dabcy ergehen wie es wolle; es mögen sich dieZeiten und Umstände andern wie sie wollen?Habtihr ihn also angenommen, daß ihr alle Gefahr mitihm auszustehen, und das; ihr das Looß mit ihm,so wie es nur fallen möchte, zu nehmen entschlos-sen seyd.

§. 189.

III. Wenn andre das Christenthum nlwfür ein Nebenwerk halten, laßt ihr wohldasselbe euer Hauptwerk und vornehmste Ver-richtung seyn. Weiset ihr etwa Gott nur mitdemjenigen ab, was die Welt nicht haben will?Dienet ihr ihm nur, wenn ihr Zeit und Weilehabt? Muß Gott nicht aus der Seite stehen und

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