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Joseph Alleins, weil. Predigers zu Taunton ... in England, Grundlegung zum thätigen Christenthum
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271
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Erste Abtheilung. Cap. 8.' 271

ren, Christum zu ergreifen, und wenige Jahre inVerleugnung euer selbst, ihm zu dienen, wenn ihrnicht in alle Ewigkeit in dergleichen elenden Zustan-de verbleiben wolltet, meynet ihr wohl, daß ihr we-gen dieser angebotenen Gnade vielBedenken, wegender Bedingungen viel Aufhebens machen, und euchzu entschlüßen nicht wissen würdet, ob der Vortragfür euch gut sey oder nicht? O Sünder! kehrewieder, so wirst du leben, warum willst du sterben,da du nur das Leben ergreifen darfst, in welchem Falldie Gnade wird verbunden seyn, dich selig zu ma,chen? Könntest du mitWahrheit sagen : Herr, ichrvelß, daß du ein harter Mann bist > so würdestdu dich noch in etwas entschuldigen können, da aberder Gott des Himmels sich so tief herabgelassen undso viel nachgegeben, so sehe ich nicht, wer auf deinerSeite stehen und dir helfen werde, wenn du dich nochnicht durch wahre Buße bey Gott einfindest.

Einwendung.

Ob uns Gott gleich hierin vieles nachgelassen,so bin ich doch eben so unvermögend, die Bedingun-gen des Glaubens, im Buße und eines aufrichtigenGehorsams, (die an sich selbsten so leichte sind,) alsdem Gesetze ein Genüge zu leisten, und dieselben zuerfüllen.

Antwort.

Diese vermöget ihr gar wohl durch GottesGnade, die euch darzu vermögend machet, zu hal,ten, dahingegen! die andern Bedingungen natürli-cher Weise in diesem Zustande, sogar auch den Gläu-bigen selbst unmöglich sind.

8.144.