2 6-? Alleins Grundlegung,
sie sich seine Barmherzigkeit versprechen, nicht inderien'gen Ordnung, die er in Acht genommenwissen will. Seine Barmherzigkeit übersteiget alleunsere Gedanken. Seine Varmherzigkeit istsehr groß. Sie ist mannichfaltig. Si^' ist vol-ler Zärtlichkeit. Sie ist gewiß und stehet fe-ste. Sie wahret von Ewigkeit zu Ewigkeit.Dieses alles soll dir zi' starren kommen, wenn dudich bekehren willst. Willst du dich nun bey ihmeinfinden? wohl, du darfst dich nicht vor Gott fruch-ten: Er hat emm Gnadenstuhl aufgerichtet, undreicher dir seinen güldenen Scepter. Rühre nurdrnslb^n an, so wirst du leben. Sollte wohlein Mensch, der in seinem Herzen einiges Mitlei-den und Erb irmung heget,seinem Feindeeinige Ge-walt zufügen, wenn sich dieser zu seinen Füßen le-get, und sein Unrecht erkennet; wenn er um Ver-gebung bittet, und sich mit ihm in einen Friedens-bund einlassen will? vielweniger wird dieses dieBarmherzigkeit Gottes thun. Erwäge seinen Na-men, 2 B.Mos. 24, 7. Durchlies was diesfalsdiejenige erfahren haben, von welchen wir beymNehem. 9/ > 7. Nachricht finden.
§. iz8.
Zum endern, laden dich auch seine reizen,de Lockungen und seine Verheißungen ein.Ach wie buler nicht die Gnade um dich ! wie lieb-reich, wie unablaßlich ruft sie nicht nach dir ? wiebeständig wirbst sie nichk um dich! Rehre wieder,du abtrünniges Israel, spricht der H»rr,will ich mein AnUiy nicht gegen euch verber-gen,