Erste Abtheilung. Cap. 7. 2z?
tet, der nimmt, undwer da suchet, der findet,und wer da anklopfet, dem wird aufgethan,Matth. 7. 5Vo birtet unter euch ein Sohnden Vater ums Brod, der ihm einen Steindafür biete? Oder, so er um einen Fisch bit-tet, der ihm eine Schlange für einen Fisch bie-te? Oder, so er um ein üty bittet, der ihm ei-nen Gcorpion dafür biete? So denn ihr, dieihrargsexd, könnet euren Rindern gute Gabengeben, vielmehr wird der Vater im Himmel denheiligen Geist geben, denen, die ihn darumbitten. Wohl dein N7enschen,der mir gehor-chet, daß er wache an meiner Thüre täglich,daß er warte an den Pfosten meiner Thüre»N?cr mich findet, der findet das Leben, undwird Wohlgefallen von dem Herrn bekom-men. Ist dieses i-jcht ein großer Trost, daß dichChristus zu sich rufet? Läßt er dichWm Gebrauchder Mittel gelangen, und meynest du, daß er dei-ner nur spotten wolle? Er wird dich ohne allenZweifel nicht verlassen, wenn du dich nicht selbstverlässest. Ach! bete, und werde nicht laß!Em vornehmer Herr harte den Herzog von Bu.ckinghain, der des Königs großer Favorit war,beleidiget, da sr nun, nachdem er lange hatte war-ten müssen, vorgelassen wurde, warf er sich zu desHerzogs Füßen und sprach: Ich habe den Schlußgefasset, nicht wieder aufzustehen, bis ich Ew. Durch-laucht. Gnade erlanget habe; ,und hiemit erlangteer, was er gesucht hatte. Mit einer gleichmaßigenResolution wirf dich zu den Füßen Gottes; Es ge-schiehet dieses zur Erhaltung deines Lebens, folge
ihm