Erste Abtheilung. Cap. 6. 179
nicht daß Fühlen desselben selbsten seyn. IhrSünder! es istganz.vergeblich, wenn ich euchhierin schmeicheln wollte; es wäre dieses nichtsanders, als wollte ich euch in das unauslöschlicheFeuer führen. Denn ich bezeuge in dem Namendes lebendigen Gottes, daß ihr hierinne liegen, daßihr bey dem verbrennenden Feuer wohnen müsset,bis die Unsterblichkeit stirbt, und das unveränderli-che Wesen sich verändert, bis die Ewigkeit verflos-sen, und die Allmacht dich zu quälen, nicht mehr ver-mögend seyn wird; es wäre denn, daß du durchdie Gnade der Heiligung rechtschaffen erneuertwerdest.
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Vll. As lange du dich Nicht bekehrest,lasset das Geseye alle Drohungen und FlücheWider dich aus. Verflucht sey jederinan, derNicht bleibt in alle den,, das geschrieben stehetin dem Buch des Geseyeö, daß ers thue Öwie schrecklich donnert dasselbe! Es speyer Feperund Schwefel in dein Gesichte. Die Worte desGesetzes sind wie bloße Schweriner, und wie schar--fe Pfeile des Allmächtigen. Es verlanget die ge-naueste Satisfaction und schreyet: GerechlkMcund Rache! Er redet, in Ansehendeiner, von u ck 6,als von Blut und Krieg, von Wunden u^d vomTod. O mitwas für Fluchen,Plagen und Schre-ckungen des Todes ist dieft Bombe angefüllet z D'^bist dasjenige Ziel, worauf der Schuß gerichtet ift<Aehre dich demnach, 0 Mensch, zur Festung»Mache dich loß von deinen Sünden, eile nach demMrheiligsten, nach der Freystadt, nämlich zu dem
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