Erste Abtheilung. Cap. 6. 167
lasterung wider dich ausstossen könne, nein, sprichnur ein Wort, so will ich ihm weiter keinen Athemgeben. Sein Thier würde sagen : Herr soll ichden Sünder tragen, daß er sein böses Vorhabenmöge ausführen können? nein, ich will seine Beinezerbrechen, ich will lieber seinen Tagen ein Endemachen, dafern ich nur hierzu die Erlaubniß vondir haben kann. Die Erde ächzer unter einem gott-losen Menschen, und die Hölle seufzet nach demsel-ben, so lange bis der Tod beyden einPnüge leistet,und die Erde von dessen Azst entlediget, und den Ra-chen der Höllen mit ihm stopfet. So lange derGott der Heerschanren wider dich ist, kannst dusicherlich glauben, daß Gottes Heer wider dichist; daß alle Kreaturen gleichsam in den Waffenstehen, bis sich der Mensch bekehret, und der Streitzwischen Gott und ihm ausgehoben wird, da dennGott einen Bund des Friedens mit den Crcatnrenseinetwegen machet. Ich will ihnen einen Bundmachen mit den Thieren auf dem Felde, mitden Vögeln unter dem Himmel, und imt demGewürme auf Erden, und will Vogcn,Schwerd und Rrieg von, Lande znbrechen,und will die Mensche,» sicher wohnen lasten:Im Verderben und Hunger wirft du lachen,uud dich vor den wilden Thieren im Landenicht fürchten ; Sondern dein Bund wird seynmit den Steine»; ans dem Felde, und die wildenThiere auf dem Lande werden Friede mit dirhalten. Und wirft erfahren, daß deine Hüt-ten Friede hat, und wirft deineBehausung vssr-jdrgen und nicht sündigen, Hiob 5,22,2z. -