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Joseph Alleins, weil. Predigers zu Taunton ... in England, Grundlegung zum thätigen Christenthum
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137
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Erste Abtheilung. Cap. 5. iz?

Sorgfalt im Christenthum voll bitterer Galle bist.Dieses würde leider an den Tag legen, daß deinganzes Christenthum vergebens sey. Jedoch ichmuß weiter fortgehen.

76.

io. Ein ungezähmter und herrschenderShrgeiy. Wenn die Sterblichen lieber die Ehrebey den Menschen, denn die Ehre bey Gott habenwollen, und ikre Herzen auf derselben Beyfall ge-richtet ftyn lassen, ist dieses ein gewisses Kennzei-chen, daß sie noch in ihren Sünden, und von einerwahren Belch>.'ung noch weit entfernet sind. WenndieMenschen den Hochmuth ihres Herzens nicht er-kennen, noch sich deswegen bcklagen, noch unrerden-seiben ächzen, ist es ein gewisses Zeichen, daß sie inSünden todt seyn müssen. Ach in wie vielen Her-zen lebet und herrschet diese Sünde, so, daß sie esselbst nicht wissm, maßen sie in der Selbsterkennt- ganz unerfahren sind.

§. 77-

k 1. Die herrschende Liebe der Wollust.Eg sind Menschen, die mehr lieben XVollust,denn Gotr. Dieses ist ein sehr schlimmes Kenn-zeichen. Wenn die Menschen dem Fleische allennur ersinnlichen Willen lassen, wenn sie es verzär-teln, ihm gütlich thun, demselben nichts abschlagen,noch es zu zähmen beflissen sind, wenn sie darinneihr größestes Vergnügen finden, daß sie ihremBauche und den Wollüsten, dienen, und ihre Sinn-lichkeit belustigen können; so ist alles, was sie auchnur für einen Schein eines gottseligen Lebens habenF s mögen,