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Joseph Alleins, weil. Predigers zu Taunton ... in England, Grundlegung zum thätigen Christenthum
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hes Autoris. 8z

mit euch eine Zeitlang Zehren können. Hat euch ja et-was gemangelt, so ist es gewiß die Zeit der Verdau-ung gewesen. Meynet abena nicht, als ob es genungsey, seiner etwa nur eine Stunde eingedenk zu seyn.Nein, es muß ein lebendiges, ein immerwährendesAndenken seyn. Schreibet den Namen desjenigennicht in den Sand, der eure Namen aufseinemHerzentraget. EuerHoherpriester ist es, der eure Namenauf dem Herzen hat, und mit denselben ist er in dasMerheiligste eingegangen, wo er ewig lebet, und eurerin Ewigkeit nicht vergisset. O daß dieses mit einemehernen Griffel in Diamant undMarmor eingeschrie-ben bleiben möchte. Aristoteles sagt von einemkünstlichen Bilde der Minerva, daß die Maschine, diesie vorgestellet, so eingerichtet gewesen, daß der Nameihres Meisters in der Mitte gestanden, und wenn ie-mand diesen Namen wegthun wollen, daß derselbe dieganze Maschine ausgelöset. So müsse der NameJesu euren Seelen so fest eingepräget seyn, daß eheralles andere zerstöret werde, ehe dieser daraus getil-get wird.

s. Lasset die Bande eurer Trübsalen und Leidendie Bande eurer Freundschaft heiligen. Meine Brü-der! Gott hat auch euch darum hieher geschicket, daßihr einander desto mehr lieben sollet. Die Liebe istetwas köstliches, sowol in den Augen Gottes als derMenschen; und wenn ihr bey eurer Gefangenschaft inder Liebe zugenommen, so ist das ein recht herrlicherVortheil. Denket nach, meine Brüder, ob ihr euchnun untereinander herzlicher liebet als vorher? Ichpreise den Herrn für die Einigkeit und den Frieden, derjederzeit unter euch gewesen; aber ihr habt auch wohlzu erwegen, daß wir noch lange nicht dem Ziel der Liebe

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