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Joseph Alleins, weil. Predigers zu Taunton ... in England, Grundlegung zum thätigen Christenthum
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desAuwris. 79

mm darin sehr fertig worden waren, so ließ er sie ausdemKäfichlos lind frey in den Garten fliegen, damitsie ihm, wenn er darin spahteren gienge, etwas liebli-ches vorsingen, zugleich aber auch die zuziehen möch-ten, die nur noch den wilden Gesang verstunden.Meine Brüder! dieserKönig istGott, der Garten istseine Kirche, diese Vogel seyd ihr selbst, der Käfich aberist euer bisheriges Gefängniß. Gott hat euch hiehergeführet, daß ihr eine Unterweisung bekommen sollt,seinen Ruhm mit einer lieblichen Melodey zu singen,und ich vermuthe, daß ihr elwas davon werdet gelernethaben. Nun öfnet Gott den Käfich, und laßt euch inden Garten seiner Kirche frey ausfliegen, daß anderevon euch sein Lob hören, und -durch euch unterrichtetwerden mögen. Vergesset daher nicht des Gesangesini Hause eilrer Pilgrnnschaft, fallet nicht auf den al-ten wilden Gesang zurück. Bewahrei die Barm-herzigkeiten Gottes in einem dankbaren Andenken,verkündiget sie in Demuth, so lange ikr lebet. Als-denn werdet ihrerkennen, warum euch Gott hieher ge-sendet. Als die Königinn Maria starb, sagte sie:Wenn man sie nach ihrem Tode ösnen würde, sswürde man Callis an ihr Herz gezeichnet finden.Ich hoffe, es werde dieses an euch gewisser maßenwahr werden, daßIvclchester euch in eurenHerzmunvergeßlich bleibe.

§. Z2.

2. Stärket euren Glauben durch die Erfahrun-gen, die ihr hier in diesem Gefängniß erhalten habt.Meynet nicht, daß Gott lediglich aufs gegenwärtigegesehen habe. Nein! meine Brüder: Gott hatnicht nur für eure Nsthdurft im Gefängniß gesor-get, sondern für ener ganzes Leben, damit euer GlaubeThätiges Christemh. f von