desAutoris. 6i
vorlesen, und vor der versamleren Geineinde seji-e-iungeheuchelten .'Mnlum und consenlum zu allen Din-'gen, die im besagten Gebetbuche enthalten waren,mit Benennung seines Namens eidlich bezeugen.Das war nun ein schwerer Punct für die Presby»reri^ner. Denn dadurch hatten sie alle Gebräucheund Cerimonien, die in der Liturgie enthalten wa,ren, samt demganzen bischöflichen Kirchenregimemannehmen, und folglich ihre eigenen Meynungen,so sie bisher behauptet, widerrufen müssen. Derzweyte Punct, der den Presbyterianern uner-träglich ^fiel, bestand darin, daß diejenigen, dieunter wahrendem Interregna von bloßen Presbyterris, ohne einen Bischof, ordiniret worden, aufsneue ordiniret, und gleichsam umgetaufet werdensollten. Es wird befohlen, so lauteten die Worte,daß ein ieglicher Prediger, der keine Episco-palordination empfangen hat, oder selbigenicht vor dem 24 August 1662 empfangen wird,hiemit ganz untüchtig gemacht, und iplo inQoseines Amts beraubet seyn soll. Alle seine Air-chenbedienungen sollen hiemit so vacant seyn,als ob er natürlicher lVeise todt sey u. s. w.Vor diesem harten Artikul scheusten sich die Pres-byterianer. Sie sagten, daß sie sich an Gott ver-sündigten, wenn sie einer Ordination entsagten, beywelcher sie bisher in ihrer Amtsführung so viel Se-gen von Gott gehabt hatten. Sie sagten, daß siedadurch allen Protestanten, sowol Lutherischer aksReformirter Confeßion einen Schandfleck anhän-gen, und sie aller kirchlichen Autorität beraubenwürden. Damaliger Zeiten stritt wider diese Zu-