des AutoriS. 5?
!>) Vetrestend ihre Pflicht gegen die Men-schen. Hier wird es dienlich seyn, daß wir sie„zur Treue, Fleiß und Aufrichtigkeit, als zu den„Pflichten, die sie ihren Obern schuldig sind, ernst-„lich ermähnen.
lll. Nach ihrem geistlichen Austande.
»Hier können wir sie fragen, was sie von dem».Zustande ihrer Seele denken, und ihnen zeigen, wie„deren so wenig sind, die selig werden: Wie so gar».sehr betrügerisch das Herz sey, und was es für un-endliche Gefahr mit sich bringe, wenn man sich be-itrügen lasse; wie nicht weniger, mit was für List„und Betrug der Satan umgehe, damit er ihre„Seelen verführen und berücken möge. Mit die-„sen und dergleichen Bewegungsgründen können„wir versuchen, ob sie sich dadurch zu einer genauen„Prüfung ihrer selbst wollen erwecken lassen. Hier-„bey können wir auch Gelegenheit nehmen, ihnen„unter Augen zn stellen:
1) »Daß ein jeder Mensch von Natur in ei-gnem verdammlichen Zustande sey.
2) «Daß wir die Bekehrung schlechterdings„vonnöthen haben.
z) Durch was für Zeichen man erkennen kön-„ne, ob sie noch in diesem unseligen Zustande sich be-„finden, oder ob sie daraus errettet worden. Die-„se Kennzeichen müssen deutlich, in Gottes Wort„gegründet und an der Zahl wenig seyn. Weit„auch das Werk einer genauen Prüfung dem Flei-sche gar sehr zuwider ist, so scheinet es rachsam zu«seyn, daß man die Leute im Anfange nicht allzu
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