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Joseph Alleins, weil. Predigers zu Taunton ... in England, Grundlegung zum thätigen Christenthum
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des Auwris. 45

§. l?-

Seine Begierde^ die Seelen dttMenschen ausdem Verderben m erretten, war unersättlich; under har auch in der Zeit seines Amtes mit großem Se-gen gearbeitet. Auf diesen Zweck war sem Gebctund sein P- cdigen gerichtet. Er theilte seinen Zu-hörern nicht bloß das Evangelium, sondern auch sei-ne Seele und Leben mit. Sein Bitten, sein Er-mähnen, war so beweglich, so voll Eifer, Geist undLeben> daß er die Herzen seiner Zuhörer r^chr erober-te, harce Herzen zerschmelzte, sich, aber leibst in Ue,sem Feuer verzehrte. Er ließ es dabey nicht be-wenden, daß er öffentlich lehrete, sondern er giengvon Haus Zu Haus ; und wo er wohl aufgenom-men wurde, da unterrichtete er die Aettern und dieKinder, die Herrschaften samt dem Gesinde in denvornehmsten Wahrheiten des Gesetzes und Evange-iii, wenn er merrie, daß sie darin unwissend waren.Wo sie irreten, da half er ihnen licbr.ich zurecht.Er ermähnte sie zum Fleiß 50 wohl in 'hr.'m allge-meinen als besondern Beruf. Er gab ihnen An-weisung, wie sie Gott in ihren Hausern dienen, undaus selben ilcine Kirchen machen sollten, in welchendas Mött Gottes reichlich wohnete, ihreKindcr uadGesinde unterrichteten, die Predigten wiederholeien,des Morgens und Abends mtt den ihrigen beteten,um dadurch dem Zorn und Ungnade zu entgehen,der solche Famil'en treffe, darin Gott nicht ange,rufen würde. Er hielt dabey eine genaue Aussichtauf diejenigen Familien und Personen, die zu s'incrGemeinde geHorten. Er lernete sie nicht nur nachihren Namen, sondern auch nach ihrer innerlichen

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