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Aus dem Leben eines Taugenichts : Novelle
Entstehung
Seite
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Freude noch mit dem Hute und sang die letzte Strophe, dafiel ans einmal hinter mir im Walde eine prächtige Musikvon BlaSinstrumenten mit ein. Ich dreh' mich schnell umund erblicke drei junge Gesellen in langen blanen Mänteln,davon bläst der Eine Oboe, der Andere die Klarinett, undder Dritte, der einen alten Dreistutzer auf dem Kopfe hatte,das Waldhorn die accompagnirten mich plötzlich, dasi derganze Wald erschallte. Ich, nicht zu faul, ziehe meine Geigehervor, und spiele nnd singe sogleich frisch mit. Da sahEiner den Andern bedenklich an, der Waldhornist ließ dannzuerst feine Bausbacken wieder einfallen und setzte sein Wald-horn ab, bis am Ende Alle stille wurden, und mich anschau-ten. Ich hielt verwundert ein, und sah sie auch an.Wirmeinten," sagte endlich der Waldhornist,weil der Herr soeinen langen Frack hat, der Herr wäre ein reisender Englän-der, der hier zu Fusi die schöne Natur bewundert; da woll-ten wir nns ein Viaticum verdienen. Aber, mir scheint, derHerr ist selber ein Musikant."Eigentlich ein Einnehmer,"versetzte ich,und komme direkt von Nom her, da ich aberseit geraumer Zeit nichts mehr eingenommen, so habe ichmich imterweges mit der Violine durchgeschlagen."Bringtnicht viel heut zu Tage'." sagte der Wäldhornist, der nnter-deß wieder an den Wald zurückgetreten war, und mit seinemDreistutzer ein kleines Feuer anfachte, das sie dort angezündethatten.Da gehn die blasenden Instrumente schon besser,"fuhr er fort;wenn so eine Herrschaft ganz rnhig zu Mit-tag speist, und wir treten unverhofft in das gewölbte Vor-