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ich mich vor Ehrfurcht gar nicht zu lassen wußte. Ich warganz verwirrt, ich machte in einemfort Komplimente, undwollte ihr zuletzt gar die Hand küssen. -Aber sie riß ihreHand schnell weg, nnd sprach dann auf Italienisch zn derKammerjungfer, wovon ich nichts verstand.
Unterdeß aber war von dem vorigen Geschrei die ganzeNachbarschaft lebendig geworden. Hunde bellten, Kinderschrien, zwischen durch hörte man einige Männerstimmen,die immer näher und näher aus den Garten zukamen. Dablickte mich die Dame noch einmal an, als wenn sie michmit feurigen Kugeln durchbohren wollte, wandte sich dannrasch nach dem Zimmer zurück, während sie dabei stolz undgezwungen auflachte, nnd schmiß mir die Thür vor der Nasezu. Die Kammerjnngfer aber erwischte mich ohne weiteresbeim Flügel und zerrte mich nach der Gartenpforte.
„Da hast du wieder einmal recht dummes Zeug ge-macht," sagte sie unterweges voller Bosheit zu mir. Ichwurde auch schon giftig. „Nun, zum Teufel!" sagte ich,„habt Ihr mich denn nicht selbst hierher bestellt?" — „Dasist's ja eben," rief die Kammerjungfer, „meine Gräfinmeinte es so gut mit dir, wirst dir erst Blnmen aus demFenster zu, singt Arien — nnd das ist nnn ihr Lohn!Aber mit dir ist nun einmal nichts anzufangen; du trittstdein Glück ordentlich mit Füßen." — „Aber," erwiederteich, „ich meinte die Gräfin auö Deutschland, die schonegnädige Frau" — /,Ach," unterbrach sie mich, „die ist jalange schon wieder in Deutschland, mit sammt deiner tollen