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Aus dem Leben eines Taugenichts : Novelle
Entstehung
Seite
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Stimme nach der andern wach wurde. Einige WiMichtcrzeigten sich oben und warfen ihre wilden rothen Scheine überdas alte Gemäner des Schlosses nnd weit vom Berge in dieschwarze Nacht hinein. Ich befahl meine Seele dem liebenGott, denn das verworrene Getümmel wnrde immer lanterund näherte sich immer mehr und mehr. Endlich stürzte derStudent mit einer Fackel unter meinem Baume vorüber, daßihm die Rockschöße weit im Winde nachflogen. Dann schie-nen sie sich Alle nach und nach auf eine andere Seite desVergeS hinzuwenden, die Stimmen schallten immer ferner undferner, und der Wind rauschte wieder durch den stillen Wald.Da stieg ich schnell von dem Baume herab, uud lief athem-los weiter in das Thal und die Nacht hinaus.

Aus d. Lebeil eines Taugenichts.