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Aus dem Leben eines Taugenichts : Novelle
Entstehung
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darin die hell erleuchteten Stuben und allerlei lnmpiges Ge-sinde! sehen, das wie ^dunkle Schatten um das Heerdseuerherumhockte. Wir aber rasselten durch die stille Nacht einenSteinweg hiuan, der sich auf eiuen hohen Berg hinauszog.Bald überdeckten hohe Bäume und herabhängende Sträucherden gauzen Hohlweg, bald konnte man auf einmal wiederdas ganze Firmament, und in der Tiefe die weite stille Rundevon Bergen, Wäldern und Thälern übersehen. Auf reinGipfel des Berges stand ein großes altes Schloß mit vielenThürmen im hellsten Mondschein.Nnn Gott besohlen!"rief ich aus, uud war innerlich ganz munter geworden vorErwartung, wohin sie mich da am Ende noch bringen würden.

Es dauerte wohl noch eine gute halbe Stunde, ehe wirendlich auf dem Berge am Schloßthore ankamen-. DaS gingin einen breiten, runden Thurm hinein, der oben schon ganzverfallen war. Der Kutscher kuallte dreimal, daß es weitin dein alten Schlosse wicdcrhallte, wo ein Schwärm vonDohlen ganz erschrocken Plötzlich aus allen Luken und Nitzen,herausfuhr uud mit großem Geschrei die Luft durchkreuzte.Darauf rollte der Wagen in den langen, dunklen Thorweghinein. Die Pferde gaben mit ihren Hufeisen Fener auf demSteinpflaster, ein großer Hund bellte, der Wagen dounertezwischen den gewölbten Wänden. Die Dohlen schrieen nochimmer dazwischen so kamen wir mit einem entsetzlichenSpektakel in den engen, gepflasterten Schloßhof.

Eine knriose Station! dachte ich bei mir, als nun derWagen still stand. Da wurde die Wagenthür von draußen