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Aus dem Leben eines Taugenichts : Novelle
Entstehung
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Vom Berg' hinab in die Aue:

Viel schöne, hohe Fraue,

Grüß ich dich tausendmal.

In meinem Varten find' ichViel Blumen, schön nnd fein,

Viel Kränze wohl draus wind' ich,

Und tausend Gedanken bind' ichUnd Grüße mit darein.

Ihr darf ich keinen reichen,

Sie ist zu hoch und schön,

Die müssen alle verbleichen,

Die Liebe nur ohne GleichenBleibt ewig im Herzen stehn.

Ich schein' wohl froher DingeUnd schliffe auf und ab,

Und ob das Herz zerspringe,

Ich grabe fort und singeUnd grab' mir bald mein Grab.

Wir stießen ans Land, die Herrschaften stiegen alle aus,viele von den jungen Herren hatten mich, ich bemerkt' eswohl, während ich sang, mit listigen Mienen und Flüsternverspottet vor den Damen. Der Herr mit der Brille faßtemich im Weggehen bei der Hand und sagte mir, ich weißselbst nicht mehr was, die ältere von meinen Damen sahmich sehr freundlich an. Die schöne Frau hatte währendmeines ganzen Liedes die Augen niedergeschlagen und ging