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1 (1873) Von den Anfängen bis zum Jahre 1400
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Ueber den Aehener Schöffenstuhl etc.

95. Trenibleur, kleine Herrschaft, jetzt Gemeinde im Can-ton Dalhem, Belg. Provinz Liittich.

96. St. Trond. Die Stadt, lialb dem Abt von St. Trond,balb dem Fürstbischof von Liittich, als Rechtsnachfolger desBischofs von Metz gehörend, nannte sich bis zur Revolutionoppidum imperiale. Es liegt eine Menge von Zeugnissen vorfür ihren Zusammenhang mit Achen. Vgl. die Gesta abbatumTrüdonensirm in Band 10 der Mon. Germ. Script., Warn-könig, Beiträge, Piot, Cartulaire de l'abbaie de St. Trond.Noch 1577 war das Zugrecht Gegenstand eines Vertragszwischen dem Bisthum Lüttich und dem Aehener Schöffen-stuhl. Vgl. auch P. Nr. 72.

97. Thcmmen. bei Reuland im jetzigen Herzogthum Luxem-burg gehörte zu St. Vith. Vgl. folgende Nummer und Kalten-bach, Regierungsbezirk Achen, S. 460. Ein Weisthum wird1555 daselbst vor zwei Commissarien des Aehener Schöffen-stuhls aufgenommen, vgl. Hardt, Luxemburger Weisthümer,S. 710.

98. St. Vith, Stadt im Kreise Malmedy, bildete früherden Hauptort einer Luxemburgischen Herrschaft zu der un-ter anderen auch Amel, Bütgenbach, Thommen und Büllingengehörten. Vgl. Kaltenbach, Regierungsbez. Achen, S. 53, 457.

99. Vlittingen. Dorf bei Maestricht zu den eilf Bänkenvon St. Servaz gehörig, vgl. oben Nr. 57, c.

100. Weiden. Vermuthlich das bei Achen gelegene Dorfdas früher innerhalb des »Aehener Reichs« lag, vgl. Kalten-bach, Regierungsbez. A., S. 384.

101. » Weiler, Wiler, Wylrev., ausdrücklich als Herrschaftbezeichnet, also nicht Wilre bei Maestricht, das unter derGerichtsbarkeit des Frohnhofs stand, sondern die freie Reichs-herrschaft Wylre bei Giilpen im jetzigen NiederländischenLimburg. Sie war nicht eingekreist.

102. » Werden in der Grafschaft Mark«. Offenbar die alteReichsabtei.

103. Weert. Städtchen an der Maas in der niederländi-schen Provinz Limburg, früher den Grafen von Horn gehörigeHerrschaft. Vgl. Wessem.

104. Wessen/ , Flecken, früher Hauptort einer freien Herr-schaft auf dem rechten Maasufer unterhalb Steffenswerth. Der