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1 (1873) Von den Anfängen bis zum Jahre 1400
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Schönforst und Wilhehnstein.

genannten Rechnungen sprechen von derselben bei der Hei-zung des alten und des neuen Rathhauses und des Amtslo-kales der Bürgermeister. Die Gewinnung derselben überlässtdie Stadt unter Bedingung Privaten, denn sie kauft dieselbean und schenkt sie an Klostergeistliche und an Andere. EineAccise derselben kömmt nicht vor. ! )

Herzog Wilhelm III. von Jülich und Geldern (13921402)war mit dem Herrn Reinard II. von Schönforst und Sichernin Fehde gerathen, die Einen sagen wegen des Falkenbergerund Montjoier Landes, die Andern wegen der Gefangennahmedes Bruders des Herzogs durch Reinard. Der Herzog legtesich im August 1396 vor das eine halbe Stunde südlich vonAchen gelegene Schloss Schönforst. Am Feste des Ii. Remi-gius (30. Sept.) übergaben die Belagerten die Feste dem Her-zoge unter Zusicherung ihres Lebens und ihrer Güter. Daraufwendete der Herzog sich gegen das an der Wurm in derGemeinde Bardenberg gelegene Schloss Wilhelmstein, dasReinard neben der Yogtei über Achen als Pfand innehatte,und nahm auch dieses ein. Wie aus einem Vertrage desHerzogs vom folgenden Jahre mit Achen hervorgeht, hattedieses jenen in den beiden Belagerungen unterstützt. (Beeck,Aquisgr. p. 137.) Am 24. April 1397 (deutsche Urkunde imStadtarchiv) erklärte Herzog Wilhelm III. von Geldern,Jülich und Graf von Ziitphen, seine guten Freunde, die Bür-germeister, Schöffen, den Rath und die gemeine Stadt Achen,alle ihre Amtleute und alle diejenigen, welche seiner Quittungbedürfen, los, ledig und quyt über 4000 rheinische Gulden,gut von Gold, Schwere und Gewicht, welche sie ihm mittelsihrer Freunde haben zusagen lassen bei jenen Verhandlungen,welche sie letzthin mit ihm gepflogen und worüber sie Briefe,haben.

Wir begegnen in diesem Jahre einer noch jetzt im hie-sigen Liebfrauenstifte bestehenden Sitte. Heinrich, Herr zuGronsselt, bittet am 17. Mai 1397 das Kapitel zu Achen,

*) Man vergl. Loersch, Rechtsverhältnisse des Kohlenbergbaues imReiche Achen, Bonn 1873. Die Jahrbücher des dem Achener Gebietbenachbarten Klosterraths erwähnen schon zu den Jahren 1113, 1114,1117, 1120 und 1125 der calculen (Kohlengruben?) auf den Ländereiender Abtei.