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1 (1873) Von den Anfängen bis zum Jahre 1400
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König Wenzels Krönung.

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man den hohen Frauen Mechelnsche d. h. auswärtige Tücher,wenn nicht unter dem Ausdruck Mechelnisch eine eigenthüm-liche Qualität von Tuch zu verstehen ist, wie Laurent meint,die man auch in Achen verfertigte. In der erwähnten Stadt-rechnung wird eine Arbeiterin aufgeführt, welche Seide be-reitet (171/2 Lotlx zu 17 Mark) und ein Arbeiter, welcherTücher bestickt. Unter den Geschenknehmern wird diesesMal der Kaiser nicht genannt.

Die Krönung Wenzels mit seiner Gemahlin Johanna fandam 11. Juli, einem Montage, durch den Erzbischof von Köln,Friedrich von Saarwerder, unter grossem Gepränge statt.Ob der Kaiser, wie er das wohl einmal that, mit Krone,Kaisermantel und Scepter das Evangelium sang? ') Amdarauf folgenden Freitage ritten Kaiser und König nach Bonn.Letzterer hatte am Tage seiner Krönung Achen die Privi-legien erneuert. Die Stadtrechnung belehrt uns, dass einesolche Erneuerang eine kostspielige Sache war. Die im hie-sigen Archiv aufbewahrte Privilegiumsurkunde Wenzels stimmtmit der von Karl IV. 1349 verliehenen überein, nur nicht inBetreff der Sicherstellung der Stadt und der Befugnisse desSchöffengerichtes. Das Blatt hat 59 Centimeter in der Breiteund 36 in der Höhe. Ihr Ausfertiger war Peter Jaurenus.Die Auslagen für das grosse Privilegium betrugen 1033 Mark.1 Schilling, 4 Denare oder 950 Thaler unseres Geldes. Da-von erhielt der Kanzler Peter 250 Gulden oder 875 Mark,seine Frau 20 Gulden oder 70 Mark und sein Schreiber 6Gulden oder 21 Mark. Dem Kanzler und seiner Frau wurdeauch noch ein Fest zu Burtscheid gegeben zu 15 M., 12 D.Zur Zeit der Krönungsfeier wurde auf dem Saale des Rath-hauses getanzt. Ein Posten in der Stadtrechnung sprichtvon Gras, Grünem (Laubwerk) auf dem Saale, als die Kai-serin darauf tanzen kam. Die Ausgaberechnung der Stadtzum Jahre 1376 gibt an, was die Geschworenen des Land-friedens bei einem achttägigen Aufenthalte in Achen verzehr-ten: an Wein 772 Sextar. für Brod, Käse, Aepfel, 3 Mark,

') Zu Metz sang er im Jahre 1356 in der Christmette das Evan-gelium, wie ein Gebot ausgegangen sei vom Kaiser Augustus, die ganzeWelt zu schätzen. K. A. Menzel, Gesch. der Deutschen, VI, 37.