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1 (1873) Von den Anfängen bis zum Jahre 1400
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Achen und Brabant.

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Achen wird in der Urkunde mit dem Ausdruck villa aquen-sis bezeichnet, der ein Jahrhundert früher bei König Wilhelmven Holland vorkommt. Ludwig X. von Frankreich hatte1313 den Achener Kaufleuten den Besuch der Märkte derChampagne erlaubt (cf. S. 227).

Am 2. August 1369 (Lac. III, 690) erklärt Reinard vonSchönforst, dass ihm bei der Erbtheilung ein Hof zu Achenmit seinem Zubehör zugefallen, den er erblich als seine Woh-nung behalten wolle. Heinrich Wolf, Priester, und RitterJohann von Kintzweiler, Brüder, verkaufen mit Urkunde vom8. September 1370 am Tage Maria Geburt dem Vater Rei-nard von Schönforst eine Rente von 22 Miidden Roggen undebensoviel Hafer für die neue Kapelle, welche derselbe zuAchen auf der Jakobstrasse hat errichten lassen. Es ist dieS. Servatiuskapelle gemeint.

Am Montage nach dem Sonntage, wo man singt quasimodo geniti, den 22. April 1370, (Stadtarch.) befiehlt Karl IV.von Luckau aus, dass die Häuser und Wohnungen der Be-gharden und Studenten, welche von den Almosen der Stadtgestiftet worden, der Stadt gehören und verbleiben sollen.Aus Begharden und Beginen hatten sich im 14. JahrhundertVereine mit verwerflichen Grundsätzen gebildet, welche PapstClemens V. auf dem Concilium von Vienne 1311 verdammte.In demselben Jahre 1370 empfahl der Kaiser dem Magistrat,den päpstlichen Legaten Ludwig von Caligo gegen die Sekteder Begharden und Beginen zu unterstützen. (Beeck, Aquisgr.p. 252.)

Am 20. Juni 1370 befahl Wenzel von Böhmen, Herzogvon Luxemburg, Brabant, Limburg und Markgraf des heil.Reichs und Vicarius desselben diesseit des Gebirgs (disseideshgebirchs) und Johanna, seine Gemahlin, allen ihren Amt-leuten, Rentmeistern und Zöllnern von Brabant, Limburg,Rode und allen ihren Ländern über Maas (over Maas), dieAchener zollfrei ziehen zu lassen (Stadtarch). Mit Jülichstand die Stadt auf wenig freundschaftlichem Fuss, denn amZehntausendmägdetage des Jahres 1370 (21. Okt.) nahm nachder Kölner Chronik der Herzog von Jülich die Herren vonAchen (Aix) gefangen, was die Neusser Annalen bestätigen,indem sie sagen: der Herzog von Jülich hatte einige Achener