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Karl V. v. Krankreich verleiht Achen Zollfreiheit.
zur Aufrechthaltung des von ihm, clem Herzoge, dem Erz-bischofe von Köln, dem Herzoge von Jülich und den StädtenKöln und Achen geschlossenen Landfriedens und von denNachkommen des Herzogs benutzt werden.
In demselben Jahre hatte Achen immer noch nur einePfarre, die Kirchen von S. Jakob und S. Peter wurden vonRectoren verwaltet, welche auch in dem Weisthum des Erz-priesters und der Schöffen des Achener Synodalgerichtes vomJahre 1331 (Stadtarchiv) als solche vorkommen, denn am11. November 1365 (Stadtarchiv) stellte Martin Colyn, derErzpriester, dem Bürger Johann Poyt die Versicherung aus,dass das von diesem zur h. Oelung der Kranken der Ache-ner Pfarre (pro parochianis aquensibus inungendis) geschenkteGefäss von ihm und seinen Nachfolgern zu keinem anderenZwecke verwendet werden solle.
Am 27. Oktober des folgenden Jahres zeigte der Kaiservon Nürnberg aus den Achenern an, dass er seinen BruderWenzel, Herzog von Luxemburg, Brabant und Limburg zumReichsstatthalter Deutschlands diesseit der Alpen ernannthabe (Stadtarchiv).
Am Tage nach Mariae Empfängniss 1367 wurde ein Ver-trag geschlossen zwischen dem Schöffenstuhl zu Achen unddem Gerichte des Borfes Burtscheid, wonach die Schöffendes Dorfes Burtscheid von Reichswegen den Achener Schöffen-stuhl als ihr Haupt ansehen und kein Urtheil gegen Lebenund Ehre erlassen wollen, ohne den Schöffenstuhl zu Achen zuRathe gezogen zu haben. (Nopp, p. 284.)
Die Bedeutung Achens gegen die Mitte des vierzehnten
Jahrhunderts auch im Auslande erhellt aus der Urkunde,
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welche Karl V., König von Frankreich, vom Bois de Vincennesaus im Jahre 1368 (Stadtarchiv) erliess, durch welche erAchen in allen seinen Ländern Zollfreiheit verleiht. DenKönig bestimmte zu dieser Begünstigung der Umstand, »dassAchen die Leiber von Heiligen enthalte, besonders solcher, diedurch ihre königliche Würde im Leben glänzten, namentlichden Leib Karls des Grossen, des Vorfahren der Könige vonFrankreich, der in seiner Begeisterung für den Glauben, umdie Unbilde, die Christus angethan worden, zu rächen, per-sönlich zum h, Lande zog und es den Ungläubigen entriss.«