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1 (1873) Von den Anfängen bis zum Jahre 1400
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Stadtrenten. Bürgermeister.

Johann von Falkenberg, dem Grafen Dietrich von Loos, demGrafen Gerard von Berg, dem Herzog Reinald von Geldern,dem Herzog Johann von Brabant und den gesammten Edelndes Reichs.

Die Stadtrechnungen des vierzehnten Jahrhunderts ent-halten manche Hindeutungen auf Dinge, die uns in ihremZusammenhange nicht klar sind. Die Herren, später Grafen,von Gronsfeld, benannt nach einem fruchtbaren Orte in derGegend von Mastricht, standen vom dreizehnten bis zumsiebenzehnten Jahrhundert in mannigfaltigen Beziehungen zuAchen. So bezog im Jahre 1338 Heinrich von Gronsfeld vonder Stadt eine Rente von fünf und siebenzig Mark, Mathildevon Gronsfeld eine dergleichen im Jahre 1346. In der Stadt-rechnung vom Jahre 1346 ist die Rede von einem Geschenke,das die Stadt dem Droste von Limburg in der Sache gegenHeinrich von Gronsfeld gegeben hat, und von Ausgaben»unserer Herren«, der Bürgermeister, in dem »Bürgerhause«zur Bewirthung des Herrn von Falkenberg, der am Bartho-lomäustage ankam, um über das Factum des Herrn Heinrichvon Gronsfeld zu verhandeln. Es ist von diesem ein Schrei-ben vorhanden, das zwischen dem Burggrafen von Limburg,Heinrich von Gronsfeld, und dem Ritter Gerard Chorus einfreundschaftliches Yerhältniss erkennen lässt. Auch der Um-stand, dass im Jahre 1349 die Stadt dem Heinrich von Grons-feld ein Geschenk von 223 Mark und 4 Schillingen macht,deutet auf ein solches hin. Der Drost des Herzogthums Lim-burg, Konrad von Rabotrod, ') erhielt zehn Mark. Beidesollten in Angelegenheit ihrer bei Limburg gefangen genom-menen und in Haft gehaltenen Bürger behiilflich sein. DerRath schickte in dieser Sache aus seiner Mitte die HerrenJohann Schellart, Christian Lewen, Joseph Chorus, Bruderdes Gerard Chorus, Konrad von Eichorn und einen gewissenAlexander nach Brüssel, wo der Erzbischof Walram von Köln,der in Briigge den Sohn des Grafen von Flandern aus derTaufe gehoben hatte, anwesend war und beim Herzog vonBrabant sich der Sache der Achener annahm. (Quix, SchlossRimburg, S. 43.)

') Ein ehemaliger Rittersitz, jetzt ein Weiler in der Bürgermei-sterei Walhorn, Kreis Eupen.