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1 (1873) Von den Anfängen bis zum Jahre 1400
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Die Achener überfallen die Abtei Cornelimünster.

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(Quix, 285), zu vernehmen, dass es unterdessen zwischenAchen und Jülich zu den schlimmsten Zerwürfnissen ge-kommen war. Die umfangreiche Urkunde enthält die Haupt-beschwerdepunkte gegen die Achener: Zuerst haben sie dieHerren von Jülich und Falkenberg in der Ausübung ihrer Rechteder Yogtei und des Schultheissenamtes behindert, dann habensie den Sühnevertrag vom Jahre 1280 nicht eingehalten undzuletzt gegen die Abtei Cornelimünster eine schwere Gewaltthatgeübt. l ) König Heinrich VII. setzt zu Schiedsrichtern und zuVermittlern eiu Heinrich II. Graf von Virneburg, Erzbischofvon Köln, Erzkanzler durch Italien, und Johann II., Herzogvon Lothringen, Brabant und Limburg, welche sich beidevon Gottes Gnaden nennen. Zu dem ersten Punkte bestimmendie Schiedsrichter, dass der Graf Gerard von Jülich und Reinald,Herr von Falkenberg und Montjoie, zum 'Vogte oder zumMeier einsetzen dürfen, wen sie für gut halten, wie sie dies vordem Streite zu thun pflegten. (Die stellvertretenden Vögteoder Meier [Schultheisse] pflegten ihre Aemter zu eigenerBereicherung auszunutzen; daher die Unzufriedenheit derBürger.) Den zweiten Punkt betreffend, bestimmen dieSchiedsrichter: Die Bürger Acliens zahlen 10,000 Mark, derenjede 20 hallische Schillinge enthält. Davon entrichten sie Osternfolgenden Jahres 5000 Mark, in dem darauf kommendenJahre um Weihnachten 500 Mark und sofort die folgendenJahre jedesmal um Weihnachten 500 Mark, so lange, bis5000 Mark ausbezahlt sind. Ferner zahlen die Bürger denPriestern für die vier Altäre, welche zum Seelenheil desGrafen Wilhelm errichtet wurden, diejenige Summe, welchein der Sühne bestimmt war, und werden die Sühne in allenPunkten in Zukunft innehalten. In dreissig Jahren hattendie Bürger also nur ein Drittel der ihnen durch die Sühneauferlegten Summe gezahlt; auch waren sie bei der Zahlungfür die Unterhaltung der Sühnealtäre in Rückstand ge-blieben. Diese Säumniss erklärt sich cinestheils durch diezahlreichen Geldopfer, welche den Bürgern in den letztver-flossenen Jahren für Bündnisse und Kriegszwecke auferlegtwaren, theils durch die gespannten Verhältnisse, in welchen

') Vermuthlich hatten Abt und Convent für Jülich und Falken-berg Partei genommen.

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