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1 (1873) Von den Anfängen bis zum Jahre 1400
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Krönung Albrechts I.

versprach am Tage nach seiner Wahl den geistlichen Wahl-fdrsten Verleihungen, Bestätigungen oder Geld: so dem Boe-mund von Trier 3000 Mark wegen um ihn gehabter Aus-lagen und Verdienste und 2000 Mark dessen Käthen. AmBartholomäustage, den 24. August, wurde Albrecht in derMarienkirche zu Achen vom Erzbischofe Wicbold von Köln,der früher 1 Probst der hiesigen Stiftskirche gewesen war, inAnwesenheit der beiden anderen rheinischen Erzbischofe undvieler Grossen des Reiches gesalbt und gekrönt. Um dasGedränge des Volkes zu vermeiden, fand die feierliche Hand-lung mitten in der Nacht statt. Dennoch war das weite Mün-ster gedrängt voll, denn Albrecht hatte nach Gottfried vonEnsmingen achttausend Ritter in seinem Gefolge. Der Her-zog von Sachsen, ein Schwestersohn des Königs, kam in demGedränge um. Bei der jedesmaligen Krönung geschah dieVorzeigung der Heihgthümer. Der Inhaber des BastonacherLehens war verpflichtet, mit seinen Leuten den Dechantendes Stiftes vor dem Gedränge des Volkes zu schützen. Nochbis zum Jahre 1620 bestand die Sitte, die Keinem gestattete,den Chor mit Sporen zu betreten. (Beeck, aquisgranum, p. 127.)Seine Gemahlin, Elisabeth von Tyrol, liess Albrecht am 16.November desselben Jahres in Nürnberg krönen, wo er amfolgenden Tage einen feierlichen Hoftag hielt, auf welchemer erklärte, dass die böhmischen Könige auch vor dem Kai-ser eine Krone tragen dürften, aber nicht schuldig wären,das Erzschenkenamt gekrönt zu verrichten. Kaiser Friedrich II.hatte am 26. September 1212 die vom Könige Philipp ge-stiftete königliche Würde Böhmens bestätigt.

Noch am Tage der Krönung Albrechts in Achen wurdeim Beisein der Reichsfürsten Guido, Graf von Flandern undMarkgraf von Namur, mit seinem Reichslehen feierlich beliehenund zwar in der Wohnung des Acliener Probstes (in domoaquensis prepositi). Man muss annehmen, dass fünfundzwanzigJahre nach der Krönung Rudolfs, bei welcher man schonBedenken trug, die Räume der Pfalz zu benutzen, dieseunterdessen zu Reichsfeierlichkeiten gänzlich unbenutzbargeworden waren. Am folgenden Tage nimmt der KönigAchen in seinen Schutz und bestätigt dessen Freiheiten undGewohnheiten. Die Urkunde ist eine Wiederholung der Kö-