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1 (1873) Von den Anfängen bis zum Jahre 1400
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Limburger Fehde.

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ausstellt (Quix, 231), wird ein Vertrag mit der Stadt, achtTage nach dem Tage des Apostels Matthäus vom Jahre 1275abgeschlossen, aufgeführt, der aber von beiden Seiten über-schritten worden war. Dieser wird nun erneuert, und Wal-ram verspricht, denselben nun um so genauer zu beobachten,da er mit dem Ritterschwerte (militari balteo) umgürtet sei,was früher nicht der Fall gewesen. In dem Eingang desmerkwürdigen Dokumentes gelobt er, die Zölle jeglicher Art,welche er auf seinen Besitzungen von Achener Bürgern ge-nommen oder erpresst habe, nicht ferner zu erheben, da sieoffenbar rechtswidrig seien, und die Bürger frei und unge-hindert durch sein Land reisen zu lassen, wie die Privilegienund Freiheiten der Kaiser und Könige, welche ihre Stadtzur Hauptstadt des Reiches diesseit der Alpen gemacht, esbestimmt hätten. Gegen Zahlung einer einmaligen Summevon fünfhundert Mark und einer j ährlichen von dreissig Marksagt er ihnen für ihre Person und ihre Habe seinen Schutzgegen Jedermann zu, mit Ausnahme der Herren, deren Vasaller ist, und der Grafen von Jülich und Berg, sowie des HerrnGerard von Dürbuy und des Herrn von Heinsberg. DenVertrag hatte genehmigt und bekräftigt sein Lehnsherr derHerzog Walrain IV. von Limburg, mit welchem die Stadtein ähnliches Bündniss gegen Erlegung einer einmaligen Summevon fünfhundert Mark und einer jährlichen von hundert Markim Jahre 1275 geschlossen hatte. Wenn man diese kost-spieligen Bündnisse und die schweren Verpflichtungen er-wägt, dann gewinnt man eine hohe Meinung von der Be-deutung und der Leistungsfähigkeit der Stadt gegen Ausgangdes dreizehnten Jahrhunderts.

Herzog Walram von Limburg starb wahrscheinlich imJahre 1279; sein Name kommt zuletzt in einer Urkundevom 14. Oktober dieses Jahres vor. Seine von König Ru-dolf als Herzogin anerkannte Tochter Irmingarde und ihrGemahl Graf Reinald von Geldern und von Zütphen über-nahmen mit dem herzoglichen Titel die Regierung des Landes.Nach dem Tode der kinderlosen Irmingarde, der 1283 er-folgte, traten als Prätendenten auf der Herzog Johann I. vonLothringen und Brabant, der berühmte Turnierheld undMinnesänger, dem der nächste Erbe Limburgs, Adolf von