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1 (1873) Von den Anfängen bis zum Jahre 1400
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202 Achens Vertheidigvingsanstalten. Belagerung Achens.

1769 hielt Karl Theodor, Kurfürst von der Pfalz, fast fünfMonate hindurch Achen wegen angeblicher Eingriffe in dieVogteirechte mit zweitausend Mann besetzt.

In Bezug auf die kriegerischen Ereignisse, in welche wirim dreizehnten Jahrhundert Achen verwickelt sehen, fragtman unwillkürlich nach den betreffenden Einrichtungen. Lei-der geben die schriftlichen Aufzeichnungen der Zeit darüberkeinen Aufschluss. Aus verschiedenen Privilegiumsurkimdenwissen wir, dass die Bewohner in Hinsicht des Waffendienstesfür das Reich nicht über einen Tag in Anspruch genommenwerden konnten. Uebrigens muss man voraussetzen, dass ineiner Zeit, wo jeder zu seiner persönlichen Sicherheit aufsich selbst hingewiesen war, die Bürger auf Gewandtheit inHandhabung der Wallen hohen Werth legten, mehr abernoch die zahlreichen Rittergeschlechter in der Stadt und aufderen Gebiet. Bürger und Geschlechter waren ohne Zweifelzur Vertheidigung der Stadt und deren Gebiet, zur Aufrecht-haltung der Ordnung und zu regelmässigen Waffenübungenorganisirt, wobei die Eintheilung nach Grafschaften zu Grundegelegen haben mag. Neben den Bewohnern, deren Haupt-thätigkeit dem betreffenden bürgerlichen Berufe gewidmet war,hat es auch zur Vertheidigung der Stadt, wie wir aus denUrkunden erfahren, Berufskrieger oder Söldner gegeben. Esist zu bedauern, dass wir eben so wenig hier, wie bei denvorhergehenden Belagerungen bestimmte Persönlichkeiten ken-nen lernen.

Eine Belagerung Achens von Seiten der Verwandten undder Verbündeten der Erschlagenen und die fortgesetzte Eehdeblieben ohne Erfolg. Nach langen Verhandlungen kam unterYermittelung des Erzbischofes von Köln, der seinerseits am14. Oktober 1279 mit der Gräfin von Jülich zu Pingsheimbei Lechenich sich ausgesöhnt hatte (Lac. II. 730), und desHerzogs Johann I. von Lothringen und Brabant auf demSchlosse Schönau x ) bei Richterich, eine Stunde nördlich von

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') Es war dieses Scliloss reichsunmittelbar und eines der wenigenSonnenlehen. Jak. Grimm's deutsche Rechtsalterthümer, Göttingen 1828,S. 279. — Fahne, Gesch. der Köln., Jülichsch. und Bergisch. Ge-schlechter, Bonn 1848, I. S. 392. *