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1 (1873) Von den Anfängen bis zum Jahre 1400
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Achen schliesst Bündnisse.

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Kaub er und Uebelthäter mit deren Raube in ihren Burgenund Befestigungen hegen und schützen, sollen nach drei-maliger vergeblicher Mahnung in einer Frist von je achtTagen, sie auszuliefern, dieselbe Strafe wie die Räuber undUebelthäter erleiden. Unter den Zeugen ist wieder der GrafWilhelm von Jülich.

Von Hagenau aus nimmt der König am 23. August des-selben Jahres das hiesige S. Adalbertsstift in seinen Schutzund bestätigt demselben die Privilegien. Er lobt die auf-richtige Frömmigkeit und die grosse Treue des Frohstes unddes Kapitels gegen ihn und gegen das Reich. (Quix, 218.)

Wenn auch König Rudolf seit seiner Thronbesteigungauf das Eifrigste und in einzelnen Landschaften mit dembesten Erfolge bemüht war, den Landfrieden in Deutschlandwiederherzustellen oder aufrecht zu erhalten, so würde mandoch sehr irren, wollte man annehmen, dass dasselbe nunwie mit einem Zauberschlage aus seiner Zerrüttung zurOrdnung und Gesetzlichkeit zurückgeführt worden wäre.Auch unter ihm wüthete im Norden die alte Fehdelust fort,im Süden entzweiten Erbtheilungen die beiden Wittelsbachi-schen Brüder Ludwig und Heinrich; und während er be-schäftigt war, den Mächtigsten unter den Grossen, KönigOttokar von Böhmen, durch einen zweimaligen Waffengangzur Anerkennung der Reichseinheit zu zwingen, entstandenim Westen neue Raubschlösser und entbrannten in Schwaben,im Elsass und den Rhein entlang blutige Kämpfe. KleinereReichstheile, wie Achen, mussten unter diesen Umständendie Sorge um ihre Sicherheit verdoppeln. Die Krönungsstadtwandte sich, wie wir aus der Urkunde vom 20. Februar1274 erfahren, an das Reichsoberhaupt; aus derselben er-sehen wir aber auch, dass diejenigen, welche den Berufhatten, zu helfen, der Graf von Jülich, der Vogt von Achenund der Schultheiss nicht anwesend waren, wenn Hülfe gegenRäuber und Uebelthäter noth that. Die Stadt beruhigtesich indessen nicht bei dem guten Willen des Königs, sie sahsich auch nach auswärtiger Unterstützung um und schlossmit benachbarten Reichständen Bündnisse, dabei wird sienicht versäumt haben, sich nach Innen zu kräftigen, umihre Unabhängigkeit zu bewahren, die sie ernstlich bedroht