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1 (1873) Von den Anfängen bis zum Jahre 1400
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Rudolfs Krönung;.

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Rudolfs Schwager, den Burggrafen Friedrich III. von Nürnbergaus dem Hause Hohenzollern, mit der Botschaft der Er-wählung zu ihm. Dieser fand ihn in Fehde mit dem Bischöfevon Basel vor dieser Stadt. Alsbald bot der Neugewähltedem Bischöfe Versöhnung an, empfing von allen Seiten dieaufrichtigsten Glückwünsche, denn er war wegen seiner Bie-derkeit bei Jedermann beliebt, und zog mit grossem Gefolgehinab gegen Achen, wo er am 24. Oktober 1273 durch den Erz-bischof von Köln, Engelbert II. von Falkenberg, welcher früherProbst des Krönungsstiftes gewesen war (Lac. II. 42), in feier-lichster Weise Salbung und Krönung empfing. Als nachder feierlichen Handlung den Fürsten die Lehen vertheiltwerden sollten, war das Scepter nicht zur Hand, üaergriff der Gesalbte mit glücklicher Geistesgegenwart dasCrucifix vom Altare, küsste es und sprach zur Freude undzur Erbauung Aller: »Dieses Zeichen, durch das die ganzeWelt erlöst worden ist, soll uns das Scepter ersetzen.«- Mitihm wurde auch seine Gemahlin Gertrud, als Königin Annagenannt, gesalbt und gekrönt. Wir besitzen den Akt derKrönung, wie er bei Rudolf I. und seinen Nachfolgern mitgrösseren und geringeren Aeuderungen bis auf Franz II.stattfand. Er soll diesem Bande als Anhang in getreuerUebersetzung beigegeben werden. Nach der Krönung fandin der karolingischen Festhalle zum letzten Male das Krö-nungsmahl statt. Das altehrwürdige Gebäude war durch dieWirkungen der Zeit und gewiss auch durch Vernachlässigungwährend der letzten stürmevollen Jahrzehnte in einem solchenZustande, dass man Anfangs Bedenken getragen haben soll,in demselben das Mahl zu halten. Bei diesem erhob sichzwischen dem Erzbischofe von Mainz und dem von Köln einStreit wegen des Sitzens zur Rechten des Königs. Um dasFest nicht zu stören, gab der Erzbischof von Mainz für die-ses Mal nach. In einer Urkunde vom folgenden Tage (25.Oktober) erklären König Rudolf und Königin Gertrud, dassdiese Nachgiebigkeit weder dem Erzbischofe noch der MainzerKirche für die Zukunft zum Nachtheile gereichen soll (QuixNr. 221, aus Gerbert, hist. silv. nigr. 3,190, deutsche Ueber-setzung). Als Sprachprobe hier eine Stelle der Urkunde:Als wir in die stadt Ache mit unsern lieben fursten zu ent-

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