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1 (1873) Von den Anfängen bis zum Jahre 1400
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Schule.

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welchen vornehme Knaben zum Staatsdienste herangebildetwurden. Im Allgemeinen bekundeten die weltlichen Grossengeringes Bedürfniss nach Schulbildung. Die Kunst des Lesenswar bei ihnen eine seltene, eine seltenere noch die desSchreibens. Erzählt man ja von Wolfram von Eschenbach,einem der vorzüglichsten Dichter der Bliitheperiode unsererLiteratur im 12. und 13. Jahrhundert, er habe sie nicht ver-standen. Gegen die Zeit Karls des Grossen war man dem-nach zurückgegangen. Wipo, Kaplan Kaisers Konrad IL, er-mahnt Kaiser Heinrich III., der wie Otto II., Otto III. undHeinrich II. eine gute Schulbildung genossen hatte, durchein Gesetz zu verordnen, dass auch in Deutschland wie inItalien jeder vornehme Mann seine Söhne zur Schule schickensolle, nachdem er vorher von den nachtheiligen Folgen ge-sprochen, die es habe, dass in Deutschland niemand etwaslerne, der nicht zum Geistlichen bestimmt sei, ja dass manes für schimpflich halte, etwas zu lernen. (Wattenb., S. 279.)Einzelne Stifts- und Klosterschulen, Fulda, Hersfeld, Corveyu. A. hatten stets geblüht; ihnen war vor Errichtung derUniversitäten neben der Sorge, für den geistlichen Stand zubilden, die Aufgabe zugefallen, auch die Bildung der Schrei-ber, Notare, Syndike, Prokuratoren, Kanzler, Aerzte undApotheker zu übernehmen.

Achen, welches entweder seit 972, wo Kaiser Otto I.dem Marienstifte die Abtei Chevremont bei Lüttich schenkte,oder mit dem Anfange des elften Jahrhunderts, wo KaiserHeinrich II. mit Bewilligung des Bischofs Balderich vonLüttich dem hiesigen Stifte S. Adalbert Pfarrrechte verlieh,zur Diöcese Liittich gehörte, wird seine Söhne wohl an dieSchule geschickt haben, welche der berühmte Notker (971— 1007) hier gestiftet hatte. Notker, eine Zierde der aus-gezeichneten S. Galler Schule, war nach Lüttich berufenworden, wo er eine Bildungsanstalt gründete, die lange Zeitgewissermassen die Hochschule des nordwestlichen Deut-schlands war. Noch bis zum Ende des vorigen Jahrhundertsvollendete der Achener Klerus seine Bildung in Lüttich unterden Augen seines Bischofs. Dafür, dass auch in Achen eineSchule mit dem Stifte verbunden war für die jungen Leute,welche sich dem geistlichen Stande widmen wollten, zeugt die