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1 (1873) Von den Anfängen bis zum Jahre 1400
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Das ältere Rathhaus.

übliche Benennung «das Gras« x ) erhielt. Die Fagade des-selben besteht aus zwei ungleichartigen Theilen. Die untereHälfte ist aus schweren regelmässigen Quadern erbaut undzeigt keine andere Verzierung als die Unterbrechung derhorizontalen Steinlagen durch drei eingemauerte Bogen,welche, wie es scheint, nie geöffnet gewesen sind. Der obereTheil ist aus Backsteinen aufgemauert und weit reicher anarchitektonischem Schmuck. Die abweichende Konstruktionscheint zwar auf zwei verschiedene Zeitalter hinzudeuten,denen das Ganze seine Gründung und Vollendung verdankthabe; allein diese Annahme — obwohl sie durch die Aehn-lichkeit des Quaderbaues mit den Mauern des karolingischenDoms einigermassen unterstützt wird — erweist sich als un-haltbar, wenn man die besondere Bestimmung' des oberenund unteren Geschosses erwägt, wofür die Verschiedenheitder Bauweise berechnet war. Der unbezwinglich feste untereRaum, der nur von dem Hofe aus zugänglich war und nurvon dieser Seite ein spärliches Licht erhalten konnte, dientevon jeher und noch bis zu Ende des verflossenen Jahrhun-derts als Kerker. Das obere, leichter gebaute luftige Ge-schoss bildete die Laube (lobium), von wo Bürgermeisterund Schöffen die städtischen Geschäfte besorgten. Auf derletzten Quaderreihe des Unterbaues zieht eine Inschrift sichhin, die lange Zeit ganz unbekannt und unbeachtet gebliebenist, und deren Entzifferung erst in dem Jahre 1837 versuchtwurde, als die dem Gebäude drohende Gefahr die Aufmerk-samkeit vieler Gebildeten darauf hingelenkt hatte.... DerCanoniker Beeck führt vor mehr als zwei Jahrhunderten beieiner gelegentlichen Veranlassung an, dass der Anfang desbekannten kirchlichen Hymnus auf Karl d. Gr. (womit auchdas städtische Siegel verherrlicht worden ist) an dem »aufdem Fischmarkte gelegenen, ehemaligen Prätorium« unterder Regierung König Richards im Jahre 1267 eingemeisseltzu lesen sei. Nach dieser Andeutung ist es nicht mehrschwer, einen beträchtlichen Theil der Inschrift also zu lesen,und zU ergänzen:

l ) Der lateinische Ausdruck: in granine civium kommt schon inder Stadtrechnung von 1385 vor,