11G Lothars Kaiserkrönung in Lütticli und Rom.
stensonntage, den 29. März, den König und dessen GemahlinRichenza in der Lambertuskirclie. Es wird nickt berichtet,dass die Näke der karolingiscken Pfalz Acken die glänzendeGesellsckaft zu einem Besucke derselben veranlasste.
Nachdem Lotkar im Jakre 1132 in Acken Ostern ge-feiert und daselbst einen Hoftag gekalten katte, unternakmer die versprockene Romfakrt und wurde am 4. Juni desJakres 1133 von Papst Innocenz II. in der Laterankircke,da S. Peter in den Händen der Gegner war, zum Kaisergekrönt.
Die beiden einheimiscken Jakrkücker, die von Ackenund die von Klosterratk sprecken von der Sonnenfinsterniss,welclie (4. non.) 2. des August dieses Jakres beobacktetwurde, bei welcher am Mittage der Mond und die Sternesickthar wurden und der Boden vom Tkau Dass war.
Nack seiner Rückkekr aus Italien triumpkirte die Sackedes Kaisers über die staufiscken Brüder, welcke sick im Jakre1135 nackeinander demselben unterwarfen.
Die Anwesenkeit des Kaisers in der Ackener Pfalz inden Jakren 1134 und 1136 stekt urkundlick fest. In demerstgenannten Jakre hielt er sick um Weiknackten und inden ersten Tagen des Januars, in dem zweitgenannten zuOstern daselbst auf und genehmigte jedes Mal eine Schenkungan das S. Jakobskloster in Lütticli. Jedes Mal treten auck fürAcken bedeutende Persönlichkeiten kervor. In der Sckenkungvom Dreikönigentage 1134 ist unter den Zeugen der Nack-folger des Probstes Arnold, nämlick der Probst Hugo ver-zeicknet. Dieser war ein Graf von Sponkeim und zugleickDomdeckant zu Köln. Als Probst von Acken machte er derMarienkirclie ein bedeutendes Geschenk an kostbaren Gerätkenund Gewändern, welche das Nekrologium der Kirche S. 38 auf-zählt. Im Jahre 1137 ernannte Lothar ihn zum Erzbiscliofvon Köln. Kaum vier Wochen nach seiner Wahl starb erjedoch zu Melfi in Italien. Als Probst der Achener Stifts-kircke katte er dieser die der Probstei zugehörenden Zehentenzu Richterich geschenkt. Wäkrend Hugo nur in der erstenUrkunde aufgefükrt wird, ersekeint der Pfalzgraf Otto inbeiden. Von besonderer Bedeutung für Achen ist eine Ur-kunde des Kaisers vom September 1137. Am 22. des ge-