Das S. Adalbertsatift erliält Besitzungen u. Pfarrrecht.
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er im Eingänge der betreffenden Urkunde erklärt hat, dasgemeinsame Leben habe seinen Ursprung von den Tagen derApostel her, von welchen es in der Apostelgeschichte heisse:«Der Menge der Gläubigen war ein Herz und eine Seele,«sagt er, dass er zu seinem Seelenheile und demjenigenseines Neffen und Vorgängers, Otto, welcher diesen Ort zvmDienste Gottes zu gründen begonnen habe, und zum Seelen-heile aller seiner Verwandten den Brüdern der BurtscheiderAbtei, welche nach der Regel desh. Benedict leben, die Novalienin einem bestimmten Umfange (der theilweise dem spätemGebiete der Reichsabtei Burtscheid entsprach) schenke, nämlichvon einem Kreuze bis zu einem Moorgrunde, welcher allge-mein Bruel genannt werde, von diesem mitten durch dieWiesen bis zum Flusse Worin (Wurm) und so zu dem an-dern Moorgrunde, und von da bis zu den Wiesen der Ma-rienkirche, sodann bis zu dem Wasser, welches Bievera(Bever) heisst, und zwar bis zu dessen Ursprung, und vonda schräg über bis zu dem Wege, welcher zur Villa Harna(Walhorn) führt, und von da durch den Weg bis zu einemWeingarten, und durch den Weg, welcher nach Godinges(ohen S. 78) führt, zum Gebiet des h. Lambertus (der Diö-cese Liittich) wieder zu dem genannten Kreuz zurück.
Kaiser Heinrich II. schien es sich zur Aufgabe zu machen,die von seinem Vorgänger am Reiche begonnenen und vonihm vollendeten Stifte für die Zukunft in ihrem Beständesicher zu stellen; denn in demselben Jahre, wo er die AbteiBurtscheid mit ansehnlichem Pfalzbesitz ausstattete, verlieher auch dem nahen Adalbertsstifte ansehnlichen Grundbesitzund Rechte, welche beweisen, in welchem Grade die um diePfalz wohnende Bevölkerung sich vermehrt hatte, da sichdie Nothwendigkeit ergab, der Kirche zum b. Adalbert dasBaptisterium oder die Rechte, einer Pfarre zu gewähren.Der Inhalt der wichtigen Urkunde, welche Kaiser Heinrich II.in Achen 1018 (der Monatstag ist nicht angegeben) erliess,ist in der Hauptsache folgender: Der Kaiser stattet zu sei-nem und seiner Gemahlin, der Kaiserin Kunigunde, Seelen-heil, sowie für dasjenige seiner Verwandten, für die Erlan-gung des göttlichen Schutzes zur Wohlfahrt des Reichesdie auf einem dem Reichssitze nahen Hügel von ihm gegründete