Otto I. in Achen.
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Laien mit der Verpflichtung zu regelmässigen kirchlichenAndachten und Verrichtungen, später Geistliche.
Im Jahre 948 bestätigt Otto I. den 2. Mai von Achenaus dem Salvatorkloster am Flusse Inde (später Corneli-münster) auf- Bitten seines Bruders Bruno und des AbtesBerthold die Immunität der Abtei. Die seit 941 bis 948 inAchen von Otto I. erlassenen Urkunden sind von Brunoausgefertigt.
Am 22. April 949 feierte König Otto I. in Achen Ostern.Um diese Zeit waren, wie Richer erzählt, in der AchenerPfalz viele vornehme Persönlichkeiten versammelt. KönigLudwig von Frankreich hatte seine Gemahlin Gerberga, dieSchwester Ottos, zum Bruder gesandt, damit dieser die vonihm verlangte Hülfe schleunigst sende. Die Königin reistebeim bevorstehenden Osterfeste nach Achen und feierte mitihrem Bruder hier Ostern. Aus Deutschland erschienen meh-rere Grosse, aus den Niederlanden (Belgica) alle. Auchgriechische, J ) italienische, englische und Gesandte andererNationen waren zugegen. Nachdem die Königin mit ihremBruder berathschlagt und von ihm Hülfeleistung zugesicherterhalten hatte, kehrte sie zu ihrem Gemahl zurück. Ottohielt sich nach zwei Urkunden noch am 2. und 15. Mai inAchen auf.
Er hatte wiederholt seinen Schwager Ludwig IV. gegenden andern Schwager, den Herzog Hugo von Francien, inder königlichen Würde durch Waffengewalt beschützen müssen.Bonitho, Bischof von Sutri, welcher zur Zeit des PapstesGregor VII. schrieb, erzählt zum Jahre 946, Otto I. habeden Schwager, Ludwig IV., auf den Thron zurückgeführt,Reims belagert und eingenommen, Paris betreten und Hugovon Francien bis zum britannischen Meere verfolgt, habe dann,nach Achen zurückgekehrt, befohlen, den Adler auf der Pfalz,das Feldzeichen der Römer, welcher vorher mit ausgestreck-ten Flügeln gegen die Deutschen gekehrt gestanden, denFranzosen zuzuwenden, wie er noch heute stehe. Nach einer
') An der Spitze der griechischen Gesandtschaft stand der EunuchSalomon, Kämmerer des griechischen Kaisers Constantin Porphyro-genitus. Ann. Hild. ad a. 949.
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