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Otto I. in Achen.
Sorgfalt-, dessen Leitung ihm als Erzbischof von Köln vomJahre 953 an bis zu seinem Tode 965 anvertraut war. Hierwurden Kirchen und Klöster wieder hergestellt und Schulenerrichtet, deren wohlthätiger Einfluss auf die Bildung nochlange nachher wahrnehmbar war.
König Otto hielt sich im Juli 944 in der Achener Pfalzauf, wo er Gesandte vom König Ludwig von Frankreich undvom Herzog Hugo von Francien empfing.
Als Herzog Otto von Lothringen 944 gestorben und die-sem der junge Heinrich, Giselberts Sohn, bald im Tode ge-folgt war, wurde ein Franke, Konrad der Rothe, Herzog,dem der König vier Jahre später seine Tochter Luitgardeaus der Ehe mit der englischen Königstochter Editha zurGemahlin gab. Da der neue Herzog sich 953 gegen KönigOtto empörte und nach einer blutigen Schlacht an der Maasgegen die dem Herrscher treu gebliebenen Lothringer dasLand verliess, bewog dieser, um für die Zukunft Lothringenssicher zu sein, seinen im Jahre 953 zum Nachfolger desErzbischofs Wicfrid von Köln ernannten Bruder Bruno, dieVerwaltung Lothringens zu übernehmen.
Zum Andenken an die am 26. Januar 946 verstorbeneGemahlin Editha, welche die katholische Kirche als Heiligeverehrt, schenkte Otto den 18. April 947 von Achen aus,wo er nach dem Geschichtschreiber Bicher mit LudwigIV. von Frankreich Ostern feierte, der Abtei Chevremontbei Lüttich zwei Hufen nebst der Kirche zu Hermal, dieKirche zu Grand-Reng im Hennegau, die zu Vilvorde undBuel.
König Otto I. gibt am 30. April 947 / wieder vonAchen aus mit Zustimmung und auf Bitten des BischofsFarabert von Lüttich die von dem Majordomus Clodulf unddessen Sohn Aunulfus in den Villen Breotio und Littemala(ersteres Riitten, 3 /4 Stunden von Tongern, letzteres unbe-kannt) erbauten Kirchen des h. Petrus und des h. Martinusalles das zurück, was Pippin und seine Gemahlin Blictruddenselben zum Unterhalte von zwanzig Matricularien untereinem Abt und einem Küster geschenkt, und verleiht derStiftung Immunität oder das Recht, unmittelbar unter demKönige zu stehen. Matricularien waren anfänglich arme