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1 (1873) Von den Anfängen bis zum Jahre 1400
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Die rheinischen Pfalzen.

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und die ganze Bevölkerung Galliens schien der Vernichtunggeweiht.« Durch sein Verhalten gegen die Normannen, be-sonders in Frankreich, wo er, nach Karlmann's Tode 884zum Könige ausgerufen, anstatt das belagerte Paris mit TlenWaffen in der Hand zu befreien, dieses durch Preisgebungder Provinz Burgund erlöste, hatte Karl der Dicke sein An-sehen in hohem Grade erschüttert, er verlor dasselbe vollendsdurch den Prozess gegen seine Gemahlin Richarda, von derer getrennt zu werden wünschte, wahrscheinlich um seinemunehelichen Sohne Bernhard legitime Anerkennung und dieNachfolge zu sichern. Sein Neffe Arnulf von Kärnthen,Karlmanns Sohn, bewirkte 887 auf dem Reichstage zu Triburseine Absetzung, die er nur zwei Monate überlebte, da eram 13. Juni 888 zu Neidungen an der Donau starb. ZuReichenau wurde er begraben.

Die rheinischen Pfalzen hatten ohne Zweifel durch dieRaubzüge der Normannen so gelitten, dass sie für den Hofkeinen geeigneten Aufenthalt darboten; wir finden daherKarl den Dicken nicht in unseren Gegenden ausser bei deroben erwähnten Belagerung der Normannen in Ahslon. Güter-verleihungen oder Privilegien, welche er Kirchen in hie-sigen Gegenden gewährte, wurden von Worms aus gegeben,z. B. die berührte Verleihung des Fiscalhofes von Blando-nium an Stablo vom 13. November 882, die Bestätigung derPrivilegien der Abtei Prüm vom 22. Mai 884 und die Ver-leihung des Rechtes, den Abt zu wählen, an S. Maximin beiTrier vom 1. Oktober 885. Von Regensburg aus schenkte erim Jahre 887 auf Bitten seiner Gemahlin Richarda und desErzbischofs Liutbert von Mainz der Kapelle im Achener Pa-last (capelle in Aquis palatio site) zum Unterhalt und zurKleidung der Brüder daselbst die Villa Bcistonica (Bastonachoder Bastogne in dem nun belgischen Luxemburg) im Ar-dennengau nebst dem Jahr markte.

In demselben Jahre wohnte der Abt des hiesigen Ma-rienstiftes, Folcharius, einer Synode in der Peterskirche oderdem Dom zu Köln bei.