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1 (1873) Von den Anfängen bis zum Jahre 1400
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Lothars I. Tod.

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Hader miteinander und suchten durch Ränke aller Art, jadurch Herbeirufen der Reichsfeinde, der Dänen und Nor-mannen, sich gegenseitig Notli und Verlegenheit zu bereiten.

Die Normannen, die damals noch heidnischen und rohenBewohner der skandinavischen Inseln und des skandinavi-schen Festlandes hatten seit dem letzten Viertel des achtenJahrhunderts die angelsächsischen Reiche in Britannien durchihre Raubzüge heimgesucht. Die Uneinigkeit der Enkel Karlsdes Grossen lud sie ein, auch die karolingischen Reiche zubetreten. Schon im Jahre 846 hatten sie die Peterskirchein Rom verwüstet. Im Jahre 854 hatten sie das Grab desberühmten Nationalheiligen, des Bischofs Martinus zu Toursan der Loire, zerstört. Der Mönch von Xanten, der unsdies erzählt, ruft zum Jahre 862 in seinem Unmuthe aus:»Es erregt nun doch Ekel, über die Zwietracht der Königeund die Venvüstung der Reiche durch die Barbaren zu be-richten. «

Bis zum 16. Januar 855 ist aus dem Leben Lothars aufAchen Bezügliches nicht bekannt geworden. An dem ange-führten Tage »schenkte er der Kapelle der h. Maria und desh. Salvator, welche der Grossvater und der Vater aus eige-nen Mitteln bereichert und vielfältig geschmückt, damit siezu ihrem und ihrer Nachkommen Nutzen diene und derGottesdienst in derselben angemessen gefeiert werde, aufseinem Fiscus Sinzig am Ahrflusse eine dem ApostelfürstenPetrus geweihte Kapelle, zu welcher auf dem einen Uferdes Flusses ein und ein halber Mansus (ein Mansus so vielLand als man das Jahr mit einem Pfluge bebauen konnte),auf dem andern ein halber Mansus mit Häusern u. s. w.gehörte.« Es ist dies die erste urkundlich bekannte Schen-kung an die Hofkapelle.

Der Kaiser war seit dem Anfange des Jahres krank undbegab sich in das Kloster Prüm in den Ardennen, wo ersechs Tage nach seinem Eintritt als Mönch, am 28. Sep-tember, starb und, wie er gewünscht hatte, begraben wurde.Von seinen drei Söhnen herrschte der älteste als Ludwig II.über das karolingische Italien, den beiden anderen, welchebei ihm weilten, gab er die übrigen Länder und zwar demLothar Francien (Friesland, das Land zwischen Rhein und