Einhards Rücktritt. Ludwig und seine Söhne.
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durch das Erscheinen des Georgius, welcher hier eine Orgelaufstellte.
lrn folgenden Jahre langt Einhard mit den Leibernder heiligen Marcellus und Petrus in seiner von der Ma-rienkirche westlich gelegenen Wohnung an, in welcher ereine Hauskapelle hatte. Das Chronikon des Bernoldus, einesZeitgenossen Kaisers Heinrichs IV., spricht zum Jahre 828von Reliquien des h Martinus, welche nach Achen gebrachtwurden und dort durch viele Wunder glänzten.
Der Kaiser brachte den Winter von 827 auf 828 in Achenzu, hielt daselbst im Februar des Jahres 828 einen Reichstagab. Den Sommer hielt er sich daselbst auf, wo wir ihn auchvom Martinsfeste bis zum Juli des Jahres 829 finden. «EinigeTage vor Ostern dieses Jahres wurde in der Nacht wiederein Erdbeben verspürt und erhob sich ein solcher Wind,dass nicht nur die niedrigem Wohnungen entdacht wurden,sondern auch die Muttergotteskirche, welche Kapelle genanntwird, ihrer Bleischindeln grossentheils beraubt wurde.«
Mit der Notiz, dass Ludwig wieder den darauffolgendenWinter in der Achener Pfalz zubrachte, schliessen die Jahr-bücher Einhards, der sich vom öffentlichen Schauplatze zu-rückzog. Bevor er sich aber nach Seligenstadt im Odenwaldbegab, ertheilte er als Jugendfreund und erster Rathgeberdes Kaisers, Personen und Stimmungen des in erbitterteParteien getheilten Hofes genau kennend, Ludwig dem From-men in einer besonderen Schrift seinen Rath. Er wolltedurch denselben einer Auflehnung der älteren Söhne gegenden Vater vorbeugen, welche er bei dem Streben Ludwigsund seiner Gemahlin Judith, dem vierten Sohne, Karl, einenReichsantheil zu verleihen, und bei dem Einflüsse des Käm-merers Bernhard voraussah. Dieser, Herzog von Aquitanienund Sohn Wilhelms des Heiligen, Grafen von Toulouse, er-freute sich besonderer Gunst der Kaiserin Judith. Gegen ihnwusste die Partei derjenigen, welchen der Kaiser das Lebenerhalten hatte, die Söhne und zunächst Pippin aufzuregen,indem man ihm Uebermuth, Missachtung Anderer, sogarSchändung des Ehebettes des Kaisers vorwarf, den er durchZauberkünste in völliger Verblendung halte.
Auf einem Zuge des Kaisers Anfangs des Jahres 830