Heinz (,u Brewer, während Klaus in den Alten liest.) Ich seh nicht ein,
wozu es helfen soll,
Doch da mich kluge Leut zum BettelstabGebracht, versuch' ich's mit dem bunten Herrn.
Half nicht, was schon geschehn, so hilft vielleichtDas Gegentheil davon. Ich folg' Euch, Herr!
Brewer. Vertrau ihm nur, er half schon manchem Mann,
Dem selbst der Klügste nicht zu rathen wußte.
Klaus. Komm rasch! Trotz allen Perrücken und Tücken,Es kann nicht fehlen, es muß uns glücken.
Der dumpfe Ton der Todtenfeier,
Er werde Dir fröhliches Festgebeier. (Alle Drei ab.)
Saal im Schlosse, wie im vorigen Aufzuge.
Erster Auftritt.
(Joh. Wilh., d'Arnonville und Klaus. Der Marquis im Begriffe, sich >u entfernen, inunterthänigster Gebärdung. Während der Kursllrst spricht, tritt Klaut von der Seiteein, von Beiden unbeachtet.)
Joh. Wilh. So gehet denn nur, Herr Marquis, Euer KönigWird den Entschluß begreifen, daß ich treuDem Eid, den ich dem deutschen Reich geschworen/
Verbleibe, daß ich seine Tonnen Goldes,
Die er für Neutralität geboten,
Verschmähe, daß mir Treue höher stehtAls aller Vortheil, den er bieten kann.
Der Schuft zu Bonn mag wälfchem Flitter fröhnen;
Doch daß ich deutsch bin ist mein höchster Stolz.
Kein Giftgewürm im heißen AfrikaIst so verächtlich wie ein deutscher Fürst,
Der in Gefahren nicht zum Reiche hält.
(Ab in sein Kabinet.)
Zweiter Auftritt.
(Marquis unk Klaus, der diesen anredet, da er dem Kursllrsten verblüfft nachschaut.)
Klaus. Ein hübscher Text zu einer Predigt, Herr,Die Manchem sein Concept verderben könnt;
Gar kurz und bündig lautet es. Nicht wahr?
Marquis (sich wendend.) () wcm ekür (Zonseiller, oetts odoss
est illo^able
Und dock war mein Vorschlack dnrchaußig acceptabel;