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Kleines Kochbuch, oder Sammlung einiger wenigen, aber ganz besondern ausgesuchten Speisen, nach heutigem Wienerischen Geschmacke : Eingerichtet für alle Gattungen der Stände
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den bis er gesülzt ist, klaube dieHi'mbeer herausund laß sie im Zucker sieden, bis er einenge«sülzten Tropfen machet, lgß sie abkühlen, wär-me ein Glas, und fülle sie darein.

Wcixeln einzumachen.

Nihm 5 Pf. Zucker, schütte in ein Beckein halbes Seite! Wasser darauf, laß ihn sie-den , so bald er aber siedet, so nihm 5 Pfd.Weixeln mit halben Theil abgeschnittenen Sten-geln , wasche solche im frischen Wasser aus, undlaß sie im Zucker sieden, bis sie durchsichtig wer-den , so, daß man auf den Kern hinein sieht,laß sie in einem Weidling über Nacht stehen,seihe sie ab, und laß den Zucker im Beck sie-den, bis er einen gesulzten Tropfen machet,thue die Weixel hinein , laß sie sieden , bis siesulzig sind, kühle sie ab, und fülle sie ein.

DieAmarellen werden eben so, wiedie Weixeln eingemacht.

Bettlerweixeln.

Gieß auf i Pf. Zucker nicht gar l Seite?Wasser, thue2Pf. aufgelöste Weixeln darein,laß sie sieden, bis sie sich sülzen, und fülle sie mdie Gläser.

K Z Dir«-