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2 (1877) Quellen zur Geschichte der Grafen von Fürstenberg vom Jahre 1300 - 1399
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NACHTRAGE.

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Hattingen und seiner Schwester Agnes, der Gemahlin des Konrad von Schwandorf,alle Güter vermacht habe, die er von ihnen, den obgen. Grafen, bisher zu Lehen ge-tragen hat.

Actum in Geisingen, Freitag vor st. Verenen Tag 134S ').

Die Siegel fehlen.Aus dem Perg. Or. im für'stl. hohenzollerischen Domänenarchive in Sigmaringen mitgetlieilt vonOberlehrer Locher daselbst.

1) Am gleichen Tage beurkunden die Grafen Cünrat, Hainrich und Johans von Fürstenberg, Gebrüder,dass Friderich, der Vogt von Hattingen, Johans Bruder von Almeshouen, seinem genannten Bruder alles Gutund Erbe aufgegeben habe, das ihm. angefallen von Friderich Bikken sei. von Almeshouen, des genanntenJohans Sohne. Geben ze Gisingen 1348 an dem nehsten fritag vor st. Verenen tag. Die Siegel der Ausstellerfehlen. Nach einer dem Perg. Or. im fürstl. hohenzollerischen Domänenarchive in Sigmaiingen entnommenen,von Oberlehrer Locher mitgetheilten Copie.

1350, Dez. 13.

Villi

ngen.

594. Virich Frasseli von Fürstenberg verkauft um 5 % Brisger an Cünrat den Büller,

einen Bürger zu Vilingen, eine halbe Mannsmad Wiese im Ashainer Bannan Vigen"wis vor dem holcz vnd. stosset ainhalb an die Kriesbom" und eine Mannsmad Wiesein gleichem Banne, gen. der ober Asbach, die ob Kriesbom an den Weg stößt, beideWiesfiecken für recht eigen.

Geben ze Vilingen an st. Luden tag 1350.

Die Siegel des Ausstellers und seines gnädigen Herrn, Grafen Hainrichs, Herren zu Fürstenberg; daserstere nicht gut erhalten; Löwe, unten in einen Fisch endigend 1 ); f S. VLRICI. DCI. FRE .... LI. Das desGrafen verwischt, Umschrift verdorben.

Perg. Or. Villingen, Bickenkloster. B.

1) Das Wappen ist gleich dem der Edelknechte von Baldingen; vergl. oben Nr. 193.

1

1355, Äug. 12.

Wien.

594 a . Albrecht Herzog zu Oesterreich, Steyr und Kernel bekennt, dass sein lieber

Oheim, Graf Chunrat von Fürstenberg den Kirchensatz zu Winfelden, den er von ihmzu Lehen hatte, mit seinem Briefe und bei seinem (des Ausstellers) getreuen, demjungen von Hunwiller, ihm aufgesandt hat mit der Bitte, denselben Herman von derPraitenlandenberch und dessen Erben zu verleihen, da er ihn diesen verkauft hat 1 ).Der Herzog leiht nun den Kirchensatz demselben Hermann von Landenberch und

dessen Erben.

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