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2 (1877) Quellen zur Geschichte der Grafen von Fürstenberg vom Jahre 1300 - 1399
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1399.

rieh, Herrn zu Fürstenberg, Landgrafen im Bare, und halb von dem edeln, seinemgnädigen Herrn, Junker Walther, Herrn zu der hohen Geroltzegg, und auf 2 Güterzu Gipchen, die von dem letztern zu Lehen gehen, mit Consens der Lehensherrn undGenehmigung seines lieben Bruders Gerien von Gipchen.

Geben ze Wolfach an st. Marien Magdalenen tag 1399.

Die Siegel des Ausstellers, der beiden Lehensherrn (auf Bitten des frommen Knechts Aulbrechts vonGipchen, ihres Manns) und Gerien von Gipchen (1. und 4. Mondsichel im oberen Schild; Umschriften erloschen).

Perg. Or. Donaueschingen. B.

1399, Bez. 8.

576. Anna, Witwe Hainrichs von Blümberg, bekennt, dass Osswalt von Wartenberg

und Cunrat Stähellin, Burger zu Vilingen, welche sie als Schiedsleute in ihren Streitig-keiten mit Grafen Hainrich, Herren zu Fürstemberg, wegen des Zehnten zu Bisoluingen,den man nennt der Zehnte zu Harthain ] ), dann wegen eines Gütchens zu Tüttishusenund endlich wegen eines Vogtrechtes zu Teggingen, bestehend in 13 Schilling Hellerund 2 Viertel Vesen, anerkannt, dahin gesprochen haben, dass ihr der Zehnten zuRisolvingen, dem Grafen dagegen das Gut zu Tüttishusen und das Vogtrecht zu Teg-gingen gehören sollen.

Geben an mentag nach st. Nicolaus tag 1399.

Die Siegel Oswalts von Wartenberg (über das runde Siegelfeld oben und unten hin ausgreifend einaus der Verbindung zweier flacher Eselsrücken gebildeter länglicher Rahmen, darin halbrechts gelehnter Schildmit aufsteigendem gekröntem Löwen und Helm mit wachsendem gekröntem (?) Löwen; S'. OSWALDI. DE.WARTENBERG.) und Cünrat Stahellins (Schild halbrechts gelehnt, mit Adler, den die Stähellin vielleicht alsehemalige Villinger Schultheissen im Wappen führen; Helm mit wehender Decke und wachsendem Storch;S\ CVNRADI. DCI. STAHELLI.)

Per». Or. Donaueschincren.

1) Diese Benennung deutet auf einen abgegangenen Ort Hartheim unweit Reiselfingen, B. A. Donau-

eschinffen.

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