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1392—1393.
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am
1392, Dez. 24.
551. Bundesbrief der schwäbischen Rittergesellschaft zum st. Georgenbanner.
„Allen fürsten, herren, rittern und knechten und männigiich tliun wir diehernachbenemte zu wissen von der red wegen, die sich erloffen hat zu Ungarn vonst. Georgen panner, die die Teutschen, die dazumahl in Ungarn warend, redten, also,daß sie geredt hand, wo man gegen den Heyden reißte, da solle ein Teutseher St.Georgen panner in der hand haben und führen, und das hand sie mit red gezogen uffunsern herrn den Römischen könig und uff die churfürsten, und was sie derselb unserherr der könig mit den churfürsten darum unterweysendt, da wollen sie gern beybleiben. Nun haben wir von unsern eitern auch nicht änderst vernommen, denn daßes also herkommen ist, und bey der red wollen wir mit inn bleiben. Nun treibenetlich Böhem ihren grossen mutwillen mit herrn Johannßen von Bodmann mit redund mit Scheltwort, welche die sind, die inn das ihr brief gesannt hand oder nochsendend, und die wappensgenoß seynd, gegen denenselben wollen wir im helfen seinehre zu verantworten." Darauf folgen die Namen von 451 Grafen, Herren, Ritternund Knechten in Schivaben, darunter: Graf Heinrich von Fürstenberg der älteste; GrafHeinrich von Fürstenberg, sein Sohn; Graf Friderich von Fürstenberg 1 ).
Geben an dem heiligen abend zu Weyhenachten in dem jähr, da man zalt vonChristi geburt 1392.
Vollständiger Abdruck bei Burgermeister, Codex diplomatieus equestris, Ulm 1721, T. I, p. 1—5.
1) Die Zimmei'iscbe Chronik (herausgegeben von Baraek, I, 218) nennt als Theilnekmer nur einenGrafen Heinrich von Fürstenberg und seinen Sohn Grafen Friedrich.
1393, März 25. Hechingen.
552. Frau Adelheid, geborne Gräfin von Fürstenberg, des Grafen Fritz von Hohen-zolr des altern eheliche Wirthin, beurkundet, dass Graf Fridrich von Hohenzolr derSchwarze Graf, und Graf Ostertag von Hohenzolr, dessen Bruder, Bisingen das Dorf,die Rechte zu Tanhain und Stainhofen und 50 Pfund Haller Gelds jährlich aus derSteuer zu Hächingen, die sie ihr um 2112 Pfund Ytaliger Haller verkauft haben,jederzeit um diese Summe wiederkaufen können.
Geben ze Hächingen vf den nähsten zinstag vor dem Bahn tag 1393.
Von den Siegern fehlt das der Gräfin Adelheid; erhalten sind die ihres Gemahls und ihrer Schwäger,Grafen Fridrichs von Hohenzolr, Chorherm zu Straßburg, und Grafen Ostertags von Hohenzolr des älteren,v. Stillfried und Märcker, Mon. Zollerana, I, 310, nach d. Or. im k. preuss. geh. Hausarchive.