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1386.
1840, S. 435, Nr. ß. (Die beiden letzten Quellenangaben nach Mittheilung des Archivars Dr. v. Liebenauin Luzern.)
Das Neidinger Anniversarienbuch (Donaueschingen) verzeichnet unterm 6. Juli: obiit der wolgeborenheiT vnd grafl', grau' Hans von Furstenberg von Hassla, gilt 1 malter geltz, 1 vigil. Wahrscheinlich beziehtsich der Eintrag auf den bei Sempach gefallenen Grafen Hans, in weichern Falle der Todestag um 3 Tagezu früh angesetzt ist.
Irrig nennt ein jährlich verlesener Eodel (Der schweizerische Geschichtsforscher, X, 191) ausser demGrafen Hans auch einen Grafen Virich von Fürstenberg unter den Erschlagenen. Eine, wie es scheint, demEnde des 16. Jahrhunderts angehörige Handschrift des Museums Francisco-Carolinum in Linz, welche die beiSempach gefallenen Ritter verzeichnet, zeigt auf fol. 100 die Abbildung des Grafen Hans von Fürstenberg, imGebet knieend und den fürstenbergischen Wappenschild zu Füßen. Die Form des letzteren und die Eüstungdes Grafen weisen auf das 16. Jahrhundert, so dass dabei wahrscheinlich keine ältere Abbildung zu Grunde lag.
(Nach 1386, Juli 9.)
511, Do wart erslagen zu Sempach grofe Johannes von Fürstenberg, do fiel (Bischof
Friderich von Straßburg) in das stettelin Haselo in Kintzigertal und sprach, es werein lehen von dem bistum und wer lidig worden; und hielt es grofe Heinrich vonFurstenberg vor, der doch sin rechter lehens erbe was J ).
Fortsetzung des Königshofen aus einer Strassburger Handschrift gedruckt bei Mone, Quellensamm-lung, I, 266.
1) Vergl. unten Nr. 526 und die dort in Anmerk. 2 bezeichneten Urkunden.
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1386, Okt. 31.
Rottioeil.
512. Hainrich Goldast, Vicar und Chorherr der Stift zu Costentz als Gemeinmann,
und Meister Hermann von Hailtbrunnen, derzeit Schulmeister zu Vilingen, Cünrat derBock, Burger, Lienhart Schappel, Schultheiß zu Rötwil, als Schiedsleute von Seite St.Geriens, und Herr Albrecht von Bütelspach, Chorherr zu Costentz und Kirchherr zuRötwil, Hainrich der Dyetinger und Cunrat der Ertzinger, Burger zu Rötwil, alsSchiedsleute von Seite Amptenhusens, urtheilen in den Irrungen zwischen Abt Hain-rich zu St. Gerien und seinem Convent einerseits und der Meisterin und dem Conventdes Gotteshauses zu Amptenhusen anderseits in folgender Weise. Wenn ein Abt vonSt. Gerien zuerst in das Kloster Amptenhusen kömmt, soll er daselbst würdig empfangenwerden „mit hauten, mit processyon, mit gesange, mit luten"; die Nonnen sollen ihmals ihrem Abte und Herren in allen geistlichen Sachen gehorsam sein, wie es vonAlter Herkommen ist, ihm auch primarias preces geben; der Abt darf^die Frauen mit
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