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2 (1877) Quellen zur Geschichte der Grafen von Fürstenberg vom Jahre 1300 - 1399
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1371.

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sehent oder hörent lesen, vmb die zweintzig tusent guldin vnd die fünf tusent gul-din, die die wisen der bnrgermeister vnd der rat von Fribnrg von derselben stettewegen vnserm vettern seligen, graue Cuonrat von Fiü-stenberg, vnd vns schuldigwarent von des kovffes wegen der bürge vnd der hersehaft ze Badenwiler, die sievor etzlichen ziten vnib vns kovftent, da veriehent wir graue Heinrieh von Fürsten-berg vorgenant, daz wir desselben guots von den obgenanten von Friburg geriht vndgewert sint gar vnd gantzlich, vntz an fünfhundert guldin vnd einen guldin vnd fünffc-halp pfunt pfenning guoter vnd gewonlicher ze Friburg. Dasselbe guot haut ovch wirgraue Heinrich an den von Friburg mit vnserm guoten willen stellig verlassen, sin vndbeliben (sie) von der fünftzig guldin gelts wegen, die du erewirdig frowe, frov Elsbethvon Strasseberg, die eptischinne von Erstein, vnser muome, het von etzwas guoteru,die zuo der vorgenanten herschaft ze Badenwiler gehörent, also mit der gedinge: alledie wile, so die von Friburg die vorgeschriben fünfhundert vnd einen guldin vnd diefünfthalp pfunt pfenning inehendes hant, so söllent sü der vorgenanten vnser muomen,der eptischinnen, die vorgeschriben fünftzig guldin ierglichs zinses rihten vnd gebenane vnsern oder vnser erben vnd nachkomenden schaden. Were aber, daz wir mitderselben vnser muomen, der eptischinnen, villiht über ein kement, daz wir dieselbenfünftzig guldin gelts naher vnd mit minr guots, denne vns die von Friburg söllent,von ir abkovffen vnd gelidigen möhtent, so vil wir denne naher mit ir getedingen vndüber ein komen mögen, das söllent vns die von Friburg von dem vorbenemten guotvnd schulde vnuerzogenlich rihten vnd geben. Möhten aber wir nüt naher mit ir ge-tedingen noch übereinkomen, so söllent die von Friburg ir dasselbe guot rihten vndgeben oder söllent es ir aber verzinsen als lang, vntz daz si es von ir oder von dem,dem dasselbe gelte denne zuogehöret, abkovffent vnd gelidigent nach bewisung derbriefe, die dar über gegeben sint, slehteklich ane alle geuerd. Harüber ze eime offenwaren vrkünde aller dirre vorgeschribener dinge, so habent wir der obgenant graueHeinrich herre ze Fürstenberg vnser eigen ingesigel gehenket an disen brief,

der geben wart ze Friburg des iares, do man zalt von gots geburt drützehen-hundert vnd eins vnd sibentzig iar, an vnser f'rowen tag, der da komt in dem Mertzen.

Schreiber, Urkundenbuch der Stadt Freiburg i. B. II, 10.Stadtarchive, wo es jedoch nicht gefunden werden konnte.

Das Original angeblich im Freiburger

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1371, Mai 16.

Haslach.

438. Graf Hug von Fürstenberg, herre ze Hasela, und Graf Johans, sein Sohn, ver-

. kaufen für sich und Adelhaiten, Grafen Huges Tochter, um 300 Goldgulden ungerisch

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